Abelssoft bringt Passwort-Safe Keydepot 2015

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Keydepot2015

Der Windows-Passwortmanager verwaltet Codewörter und speichert sie verschlüsselt. Abgerufen werden sie aus einer sortierten Liste über nur einen Mausklick. Ein Passwort-Generator hilft Nutzern zudem, neue, sichere Kennwörter zu erzeugen.

Abelssoft löst seinen bisherigen Passwort-Verwalter Secustar durch das Programm Keydepot 2015 ab. Nutzer des Vorgängers Secustar erhalten ein kostenfreies Update auf Keydepot 2015. Ein Umzugsassistent übernimmt die Passwörter zur neuen Datenbank. Die Software-Firma hat für die Erneuerung ihre Lösung nach eigenen Angaben komplett neu geschrieben.

Keydepot 2015 Passwortverwaltung
In Keydepot2015 lassen sich die Kennwörter grafisch und in Gruppen sortieren (Screenshot: Abelssoft).

Statt sich unzählige, immer wieder geänderte Zugangs-Wortkonstruktionen zu merken, kann der Anwender nun einfach auf die passenden Grafiken klicken, um Passwörter abzurufen. So können die im Safe aufgespürten Passwords zur weiteren Verwendung in die Zwischenablage kopiert werden.

Die grafischen Repräsentationen der Websites, für die der Zugang gespeichert ist, lassen sich zudem nach Kategorien sortieren, um schneller zu richtigen Stelle zu kommen, etwa “Shopping-Dienste” oder “E-Mail-Services”.

Um möglichst lange und damit auch sicherere Passwörter zu erzeugen, zu denen Experten raten, dient sich das Tool mit einem eigenen Generator an. Dieser trägt die sinnfreien Folgen von Klein- und Großbuchstaben sowie Ziffern gleich in neue Datenblätter ein. Das hilft auch, regelmäßig Zugangskennwörter zu wechseln.

Das Programm druckt auf Wunsch auch alle Passwörter aus – zur Sicherheit und zur Verwahrung. An einen öffentlichen Ort sollte man dieses Print-Out natürlich nicht legen.

Die Vollversion der Windows-Software ist für 29,90 Euro erhältlich. Die 30-Tage-Testversion lässt sich kostenlos hier herunterladen.

Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zufolge ist Identitätsdiebstahl eines der größten Risiken bei der Internetnutzung. Meist schleusen die Angreifer eine Schadsoftware auf dem Rechner ihres Opfers ein, die etwa Tastatureingaben und Anmeldevorgänge protokolliert oder Transaktionen direkt manipuliert. Die aufgezeichneten Daten werden dann vom Nutzer unbemerkt an von den Angreifern präparierte Rechner gesendet und anschließend von dort heruntergeladen.

Um zu vermeiden, Opfer eines Identitätsdiebstahls zu werden, sollten Internetnutzer die grundlegenden Sicherheitsregeln einhalten, die das BSI auf seiner Website “BSI für Bürger” zusammengestellt hat. Dort steht mit dem “PC Cleaner” überdies ein Tool zum Download bereit, mit dem Internetnutzer ihren Computer auf Malware untersuchen und gegebenfalls bereinigen können.

Wer glaubt, dass seine Nutzerdaten bei einem Dienst kompromittiert worden sind, kann auch einen kürzlich vorgestellten Dienst des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) ausprobieren. Der kostenlos nutzbare HPI Identity Leak Checker fragt Nutzer zur Überprüfung nach ihrer E-Mail-Adresse. Das Tool durchsucht dann das Internet nach von Kriminellen entwendeten und frei zugänglichen Identitätsdaten. Dazu greift es auf eine Datenbank mit weit über 170 Millionen unterschiedlichen Identitäten zurück.

Tipp der Redaktion: Fast schon regelmäßig verschaffen sich Hacker Millionen Nutzerdaten von Online-Diensten Das können Sie alleine nicht verhindern. Doch mit unseren Tipps für eine sichere Passwort-Strategie müssen Sie sich weniger Sorgen um Ihre virtuellen Identitäten machen.

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