Seagate stellt erneuertes NAS-Angebot für KMU vor

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Die insgesamt fünf Netzwerkspeicher umfassenden Produktlinien Business-NAS und NAS Pro kommen mit Storage-Kapazitäten zwischen 2 und 30 TByte, dem Betriebssystem NAS OS 4 sowie speziell dafür optimierten Anwendungen und Direktzugriff auf eine Private Cloud.

Seagate hat sein Portfolio an NAS-Geräten um die Business-NAS- respektive NAS-Pro-Produktlinie erweitert. Diese umfasst insgesamt fünf Netzwerkspeichersysteme mit Storage-Kapazitäten zwischen 2 und 30 TByte. Sie richtet sich an kleine Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern ohne eigene IT-Ressourcen. Während die Business-NAS-Reihe als 2- beziehungsweise 4-Bay-Konfiguration erhältlich ist, gibt es die NAS-Pro-Serie zusätzlich als Variante mit sechs Festplatteneinschüben. Alle Netzwerkspeicher kommen mit Seagates neuem Betriebssystem NAS OS 4, speziell dafür ausgelegter Produktivitäts-Apps sowie Direktzugriff auf eine auf den Geräten befindliche Private Cloud.

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Während sich das Business-NAS an Firmen mit bis zu 25 Mitarbeitern richtet, ist das NAS Pro für Unternehmen mit bis zu 50 Angestellten geeignet (Bild: Seagate).

Sowohl Business NAS als auch das NAS Pro sind ab sofort verfügbar. Letzeres gibt es neben einer 2-Bay- und 4-Bay-Variante sowie auch als 6-Bay-Ausführung. Das Business-NAS-System wird lediglich mit zwei beziehungsweise vier Festplatteneinschüben angeboten. Dieses richtet sich mit seinem 1,2 GHz Marvel-Zweikernprozessor und 512 MByte Arbeitsspeicher sowie der maximal möglichen Speicherkapazität von 20 TByte an kleine Büros beziehungsweise mit bis zu 25 Mitarbeitern sowie Home Offices.

Die für Multi-User-Umgebungen entworfenen NAS-Pro-Geräte kommen hingegen mit einer 1,7 GHz starken Dualcore-CPU der C2000-Serie von Intel, welcher 2 GByte RAM zur Seite stehen. Mit maximal 30 TByte fassen diese Systeme zudem mehr Storage. Im Gegensatz zur Basisvariante eignen sie sich daher eher für kleine Unternehmen mit bis zu 50 Angestellten, in denen schnelle und häufige Dateifreigaben sowie mehrere parallel laufende Anwendungen zum Arbeitsalltag zählen.

Die Leistungsunterschiede zwischen der Business-NAS- und NAS-Pro-Reihe spiegeln sich auch in den Preisen wider. Während die 4 TByte fassende 2-Bay-Variante der NAS-Pro-Serie zu einer UVP von 499 Euro erhältlich ist, beginnt die 2 TByte fassende 2-Bay-Ausführung des Business-NAS bei 279 Euro.

Beide NAS-Ausführungen haben jedoch wiederum das neueste Betriebssystem NAS OS 4 gemeinsam, das eine intuitive Benutzeroberfläche bieten soll und laut Seagate entwickelt wurde, um ohne gesonderte IT-Unterstützung in kleinen Unternehmen zu funktionieren. Es bringt überdies einen neu gestalteten Geräte-Manager, mit dem der Anwender Einstellungen von einem zentralen Ort verwalten und konfigurieren kann

Die Geräteverwaltung soll dabei nicht nur über Desktop-PCs oder Notebooks, sondern auch über Smartphones und Tablets möglich sein. Der Speicherhersteller hat zudem auch einen App Manager sowie das Tool Seagate Sdrive für den Fernzugriff in NAS OS 4 integriert.

Ein weiteres wesentliches Merkmal der neuen NAS-Betriebssystemversion ist die Unterstützung für Add-On-Anwendungen – sowohl von Seagate als auch von Drittanbietern. Beide Netzwerkspeichervarianten werden zur Markteinführung mit fünf Anwendungen ausgestattet. Darunter befindet sich etwa Seagate Antivirus – eine App, die auf dem NAS gespeicherte Dateien durchsucht, um vor Viren und Malware zu schützen – sowie der Seagate Surveillance Manager, der laut Anbieter zu zahlreichen IP-Kameramodellen kompatibel ist und Event- beziehungsweise zeitplanbasierende Erfassung und mobile Anwendungen für die Remote-Überwachung bietet.

Der Fernzugriff auf die Business-NAS- und NAS-Pro-Reihe ist Seagate zufolge wiederum in Form einer privaten Cloud möglich, die sich auf den Netzwerkspeichern befindet. Kunden und Partner sollen so mittels der Sdrive-Software jederzeit auf darauf lagernde Dateien zugreifen können. Sdrive-Dateien sind zudem ebenso per Mobilgerät und kostenloser App zugänglich.

Tipp der Redaktion: Netzwerkspeicher sind in vielen Firmen, aber auch immer mehr Privathaushalten zu finden. ITespresso.de erklärt in dem Artikel “Netzwerkspeicher: Was Sie beim Kauf eines NAS beachten sollten“, was die Geräte heutzutage leisten und worauf man beim Kauf achten sollte.

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