Asus startet Verkauf seines Mini-Rechners Chromebox in Deutschland

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asus-chromebox-hinten (Bild: Asus)

Im Inneren des 12,4 mal 12,4 mal 4,2 Zentimeter großen Mini-PCs mit Chrome OS stecken Intel-Prozessoren der Haswell-Generation. Je nach Konfiguration sind zwischen 2 und 8 GByte RAM verbaut. Der 16 GByte große interne Speicher wird durch 100 GByte Online-Speicher ergänzt. Die Preise der vier Modellvarianten liegen zwischen 229 und 649 Euro.

Asus hat nun auch in Deutschland mit dem Verkauf seiner bereits Anfang Februar vorgestellten Chromebox begonnen. Der Mini-Desktop-PC mit Googles Betriebssystem Chrome OS und einer von Intels Haswell-CPUs ist in vier Ausstattungsvarianten zu Preise zwischen 229 und 649 Euro lieferbar.

Die Asus Chromebox ist in Deutschland jetzt zu Preisen zwischen 229 und 649 Euro erhältlich (Bild: Asus).
Die Asus Chromebox ist in Deutschland jetzt zu Preisen zwischen 229 und 649 Euro erhältlich (Bild: Asus).

Die Asus Chromebox wird von einer CPU aus Intels aktueller Prozessorgeneration angetrieben. Zur Auswahl stehen die energieeffizienten Dual-Core-CPUs Core i3-4010U oder Core i7-4600U mit einem Basistakt von 1,7 respektive 2,1 GHz. Außerdem bietet Asus auch noch zwei Versionen mit dem leistungsschwächeren Intel Celeron 2955U an. Er kommt zwar ebenfalls mit zwei Kernen, aber nur 1,4 GHz Taktrate und unterstützt kein Hyperthreading. Die Grafikberechnung besorgt Intels HD-4000-Chip. Die Core-i7-Version kommt als einzige mit der leistungsfähigeren Intel-HD-4400-GPU.

Der Mini-PC bietet 2, 4 oder 8 GByte DDR3-1600-RAM – obwohl Asus ursprünglich von maximal 4 GByte gesprochen hatte. Nutzern stehen lokal 16 GByte SSD-Speicher zur Verfügung. Das scheint wenig zu sein, aber das Konzept von Chrome OS sieht vor, dass der Nutzer seine Daten in der Cloud ablegt – vor allem bei Google. Daher gibt es zwei Jahre lang kostenfrei nutzbare 100 GByte Speicherplatz bei Google Drive dazu.

asus-chromebox-hinten (Bild: Asus)
Auf der Rückseite der Asus Chromebox finden sich neben dem Stromanschluss zwei USB-3.0-Schnittstellen, je ein HDMI-, Gigabit-Ethernet- und DisplayPort sowie eine Kopfhörer-Mikrofon-Kombibuchse (Bild: Asus).

Trotz der geringen Maße von 12,4 mal 12,4 mal 4,2 Zentimetern bietet der Rechner neben je einem HDMI- und DisplayPort-Ausgang einen 2-in-1-Kartenleser, einen Kombi-Anschluss für Kopfhörer oder Mikrofon und vier USB-3.0-Ports – davon je zwei vorne und zwei hinten. Sie unterstützt auch 4K-Auflösungen (auch als Ultra-HD bekannt) via HDMI oder DisplayPort.

Außerdem verbaut Asus einen Gigabit-Ethernet-Port, Dual-Band-WLAN (IEEE 802.11a/b/g/n) sowie Bluetooth 4.0. Die Stromversorgung übernimmt ein externes 65-Watt-Netzteil. Das vorinstallierte Chrome OS setzt auf Linux auf, Anwendungen laufen im Browser Chrome.

Das günstigste Modell mit Celeron-CPU und 4 GByte RAM kostet online derzeit 229 Euro. Für Maus und Tastatur fällt ein Aufpreis von 20 Euro an. Die mit Intels Core-i3-Prozessor und 4 GByte RAM ausgestattete Chromebox wird für 429 Euro angeboten. Für das bestausgestatete Modell mit Intel-Core-i7-Chip und 8 GByte RAM muss man 649 Euro investieren.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

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