Virtual Reality: Kickstarter-Kampagne für Virtualizer startet

Start-UpUnternehmen

Ab 23. Juli können Nutzer den dritten Prototyp des Virtualizers unterstützen. Wie viel Geld das österreichische Start-up Cyberith sammeln will, ist noch nicht bekannt. Die Serienproduktion des VR-Spielgeräts verschiebt sich wahrscheinlich auf nächstes Jahr.

Das österreichische Start-up Cyberith hat einen dritten Prototyp seines Virtualizers entwickelt. Ab dem 23. Juli können Nutzer ihn auf der Crowdfunding-Website Kickstarter finanziell unterstützen. Wie viel Geld die Österreicher für die finanzielle Absicherung sammeln wollen, ist noch nicht bekannt vorbestellen. Zum Preis hat das Unternehmen allerdings noch keine Angaben gemacht.

Der dritte Prototyp des Virtualizers ermöglicht 360-Grad-Drehungen und Sprünge (Bild: Cyberith).
Der dritte Prototyp des Virtualizers ermöglicht 360-Grad-Drehungen und Sprünge (Bild: Cyberith).

Der Virtualizer ist ein Gerät zur Darstellung Virtueller Realität. Cyberbith zufolge wird es die Fortbewegung in virtuellen Welten revolutionieren. Zunächst ist es für Computerspiele gedacht. Die Spieler können dabei auf der Stelle laufen, springen und sich um 360 Grad drehen. Dafür sorgt eine reibungsarme Oberfläche, auf der sie sich bewegen können.

Optische Sensoren in der Bodenplatte messen die Bewegung der Füße. Die vertikale Position überwachen Ultraschallsensoren. Cyberith zufolge störet der Virtualizer das Spieleerlebnis so durch keinerlei Geräusche.

Gefertigt ist der Virtualizer aus Stahl und Aluminium. Dadurch soll eine stabile Konstruktion und hohe Qualität gewährleistet werden. Der Auf- und Abbau ist nach Herstelleraussagen schnell und einfach vorzunehmen. Das VR-Gerät wird in Europa produziert und zusammengebaut.

Die Oberfläche der Software kann entweder ein Keyboard oder einen anderes Kontrollgerät emulieren. Somit kann der Nutzer einfach zwischen den Eingabegeräten wechseln. Auch erste PC-Spiele unterstützen das Gerät. Wie Cyberith auf seiner Website schreibt, ist der Virtualizer unter anderem zu Grand Theft Auto V, Skyrim und Call of Duty kompatibel. Dafür kann das Gerät einfach über USB mit dem Computer verbunden werden. Eine eigene Stromversorgung ist nicht erforderlich.

Tuncay Cakmak, CEO von Cyberith, erklärt den Grund für die Entwicklung eines dritten Prototypen: “Unser Ziel war es, für die Kickstarter-Kampagne alles so perfekt wie möglich vorzubereiten. Darum haben wir uns die Zeit genommen, einen dritten Prototyp zu entwickeln, welcher auch als Vorbild für die Serienproduktion benutzt werden wird. Wir haben sowohl das Gehen und Laufen verbessert als auch die vertikalen Bewegungen vereinfacht. Darüber hinaus ist die dritte Generation noch stabiler und belastbarer als die zweite, wobei wir gleichzeitig auch noch Gewicht einsparen konnten.”



Teaser-Video zur kommenden Kickstarter-Kampagne des Virtualizer