Metaio implementiert Augmented Reality für Smartwatches

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Metaio Smartwatch-Test (Bild: metaio)

Mit Beispielen zeigt das Unternehmen, wie sich die intelligenten Uhren mit eingebauter Kamera zwischen Realität und Computerdaten sinnvoll einschalten können. So lässt sich etwa Essen erkennen und in ein persönliches Nährwert-Tagebuch integrieren. Oder ein Möbelstück wird fotografiert und durch ein Objekt aus dem Katalog ersetzt.

Metaio, Münchner Pionier der “erweiterten Realität”, hat sich für Experimente mit Smartwatches und Augmented-Reality-Anwendungen die Samsung Gear II herausgepickt und auf ihr Funktionen zur Objekterkennung und die eigene Visual-Search-Technologie umgesetzt. Die ersten AR-Anwendungen einer Smartwatch zeigt das Unternehmen exemplarisch in einem Video. Echte Vorführungen soll es auf der InsideAR-Konferenz am 29. und 30. Oktober in München geben.

Metaio implementiert Augmented Reality für Smartwatches

Eine Health- und Lifestyle-App sowie eine Demo für den E-Commerce-Bereich auf der Samsung Gear II setzen Metaios Funktionen ein und versuchen, den Smartwatch-Herstellern zu zeigen, wie eine Balance zwischen intuitiver Bedienung und sinnvollen Funktionen aussehen könnte. Die Kamera in der Uhr, die Bilderkennung und die daraufhin erfolgte Verknüpfung des Fotografierten mit dem durch Metaios Techniken im Datenwust Gefundenen sollen die Zusatzinhalte direkt auf dem Uhrendisplay oder einem verbundenen Smartphone anzeigen.

Metaio-Chef Thomas Alt sieht “eine ganz besondere Stellung im Bereich Mobile Computing” für die Smartwatches: “Wir möchten heute schon Möglichkeiten aufzeigen, wie Computer Vision und Augmented Reality für diesen neuen Formfaktor funktionieren können.” Aktuelle sei das Arbeiten mit Smartphones nicht immer so angenehm, denn sie müssten erst aus der Tasche geholt und dann noch “mit beiden Armen hin und her bewegt” werden. Doch “schon heute ermöglichen Objekterkennungsfunktionen auf einer Smartwatch einen komfortablen und umgehenden Zugriff auf visuelle Suchfunktionen und Augmented Reality-Applikationen”.




Tipp: Smartwatches – ein überblick über die Armbanduhr-Computer.

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