Blendschutzfilter von 3M macht Glare-Displays matt

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3M-Blendschutz

Entspiegelte Displays helfen bei konzentrierter Arbeit, sind aber meist teuer. 3M bietet Filteran, die einfach über Notebook- oder Tablet-Displays und Monitore gelegt werden und Blendeffekte vermeiden. Sie sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

3M hate einen Blendschutzfilter für Notebooks und PC-Monitore vorgestellt. Damit reagiert der Hersteller auf die zunehmende Verbreitung von preiswerten Hochglanzmonitoren und Touchscreens mit glänzenden Glasoberflächen. Verstärkte Blendungen und Reflexionen können durch hohe Auflösung nicht wettgemacht werden – die neuen Blendschutzfilter sollen den Ausgleich bringen.

3M-Blendschutz

Bei seinen Lösungen hat der Hersteller versucht, statt eine Abdunkelung zu schaffen, das Licht von Fensternähe oder Leuchtstoffröhren anders zu brechen. Der Filter verringert so spiegelähnliche Reflexionen laut Hersteller “signifikant” und sorgt auch bei sehr hellem Licht für einen blendfreien Monitor.

Der Blendschutzfilter funktioniert mit gängigen Displays und stört auch Touch-Funktionen entsprechender Anzeigen nicht. Er kann bei veränderten Lichtverhältnissen durch zwei verschiedene Befestigungssysteme blasenfrei angebracht und schnell entfernt werden. Ein vollständiges Verkleben ist nicht notwendig, so dass auch keine Lufteinschlüsse entstehen. Stattdessen wird der Filter mit abwaschbaren, transparenten Klebestreifen oder mittels Haltelaschen am Display-Rahmen befestigt. Die Folie bietet dann zugleich Schutz vor Kratzern, Staub und Fingerabdrücken.

3M legt Wert darauf, dass seine Add–ons helfen, die aktuelle Arbeitsschutzverordnung einzuhalten. Die Bildschirmarbeitsverordnung verpflichtet Arbeitgeber gemäß Paragraph 4 Absatz 1, Arbeitnehmern einen Arbeitsplatz zu schaffen, der frei von natürlichen oder künstlichen Reflexionen und Blendungen ist.

Der Blendschutz steht für Notebooks, PC-Monitore, Tablets, Smartphones und Phablets in unterschiedlichen Abmessungen zur Verfügung. Die Preise beginnen bei rund acht Euro, eine iPad-Variante kostet rund 20 Euro. Auch Sonderausgaben für das Galaxy Note und für einige Smartphones sind im Handel. Die Preise unterscheiden sich bei den Anbietern Conrad, Misco, Amazon und Insight Electronics nur minimal.

Tipp: Glänzend oder matt? Wer beim Notebook-Kauf nicht genau auf die Angaben zum Display achtet, riskiert eine Enttäuschung. Denn viele Hersteller verstecken diese Infos hinter unklaren Marketing-Vokabeln. ITespresso erklärt hier, was sich hinter “Glare”, “Comfy View” oder “True Brite” verbirgt.

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