Dell erweitert seine Desktop-Virtualisierungslösung Cloud Connect

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Das Update berücksichtigt Feedback auf die erste Version. Es umfasst unter anderem Digital-Signage-Optionen sowie die sogenannte Cloud Connect Controller App, die Android-Devices zu Eingabegeräten umfunktioniert. Neben Citrix XenDesktop und VMWare View lässt sich nun auch der Dell Wyse vWorkspace Client für den Zugriff auf virtuelle Desktops nutzen.

Dell hat seinen USB-Stick-ähnlichen Thin Client Cloud Connect auf der Basis von Kunden- und Analysten-Feedback funktional umfassend erweitert. So bietet das Gerät zusätzlich zum abgesicherten Zugriff auf Cloud-Dienste und virtuelle Firmen-Desktops nun Features wie den Dell Wyse vWorkspace Client oder die sogenannte Cloud Connect Controller App.

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Das einem USB-Stick ähnelnde Cloud-Connect-Gerät wurde im Rahmen eines Updates von Dell mit neuen Funktionen ausgestattet. So kommt der Thin Client nun unter anderem mit Digital-Signage-Optionen und einem vorinstallierten Dell Wyse vWorkspace Client (Bild: Dell).

Jeff McNaught, Geschäftsführer und CSO bei Dell Cloud Client Computing, nennt den Anlass zu einer weiteren wesentlichen Neuerung: “Dell Wyse Cloud Connect findet inzwischen auffällig oft im Digital-Signage-Bereich Anwendung. Dies mussten wir im Rahmen eines Updates berücksichtigen.”

Daher hat der Hardware-Hersteller den mobilen Thin Client jetzt mit entsprechenden Optionen versehen. Für die jeweiligen Anbieter ist es nun möglich, digitale Medieninhalte per App direkt oder remote auf der im Cloud-Connect-Gerät integrierten SD-Karte bereitzustellen, mit der sich der 8 GByte große interne Flash-Speicher zudem aufstocken lässt.

Neben den standardmäßig aufgespielten Clients für Citrix XenDesktop und VMware Horizon View ist überdies jetzt auch der Dell Wyse vWorkspace Client auf dem Cloud-Connect-Gerät vorinstalliert. vWorkspace-Anwender sollen dadurch laut Dell einfachen Zugriff auf ihre Systeme erhalten.

Darüber hinaus hat Dell die Cloud Connect Controller App verfügbar gemacht. Die Applikation, welche ab sofort im Google Play Store zum Download bereitsteht, funktioniert jedes Android-Gerät zur Tastatur respektive Maus für die Bedienung des Thin Clients um. Der Stick muss hierzu lediglich per Bluetooth mit dem jeweiligen Android-Gerät gepaart werden.

Zusätzlich unterstützt die Controller App auch die Android-Navigationsleiste sowie alle wesentlichen Touch-Gesten wie Wischen, Ziehen oder Zoomen. Über die Funktion Google Dynamic Touch kann das Gerät zudem die Touch-Fähigkeit von Apps aus dem Play Store erkennen.

Auch an der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit hat Dell im Rahmen des Updates gearbeitet. IT-Administratoren können nun auf das Hauptinterface oder die Digital-Signage-Apps zugreifen, ohne dass sie sich hierfür eigens über den Cloud Client Manager (CCM) einloggen müssen. Weiterhin wurde das “Look and Feel” der Benutzeroberfläche verbessert, indem diese jetzt eine Desktop-ähnliche Gestaltung erfahren hat.

Ab sofort besteht auch die Möglichkeit, eine Displaysperre oder die dauerhafte Aktivierung des genutzten Bildschirms zu konfigurieren. Optional können Mitarbeiter außerdem über den USB-Port des Geräts auf das Firmen-LAN zugreifen (Ethernet over USB). Die Updates sind Dell zufolge ab sofort für alle Cloud-Connect-Sticks verfügbar.

Dell Wyse Cloud Connect, das seit Januar erhältlich ist, lässt sich generell an jedes HDMI- oder MHL-kompatible Display anschließen. Unternehmen können damit Cloud-Services im Büro, unterwegs oder für Anwender im Home Office bereitstellen, während es Mitarbeitern von überall aus den Zugriff auf virtuelle Firmen-Desktops ermöglicht. ITespresso hat die ursprüngliche Variante des HDMI- beziehungsweise MHL-kompatiblen Sticks bereits ausführlich getestet.

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