Qnap stellt NAS-Systeme mit acht bis 24 Einschüben vor

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Qnap TS-EC2480U-RP Hotswap

Mit der Serie TS-ECx80U-RP von Network-Attached-Storage-Servern gibt Hersteller Qnap den Nutzern Mittel zur Verwaltung großer Datenmengen an die Hand. Die Speicherboliden sind mit acht, zwölf, 16 und 24 Einschüben erhältlich. Die größtmögliche Zusammenstellung verwaltet so bis zu 680 TByte.

Qnap führt die NAS-Serie TS-ECx80U-RP ein – wobei das “x” im Namen für die Einzelmodelle einfach durch die Anzahl der verfügbaren Storage-Bay sersetzt wird. Also “überschreiben” die Ziffern 8, 12, 16 oder 24 den Buchstaben. Alle neuen Netzwerkspeicher verbinden per Gigabit-Ethernet; jede der Neuerungen kommt mit vier dafür asugelegten Ports. Wer bei kleineren Ausgaben mit weniger Einschubschächten beginnt und dann erkennt, dass noch mehr Speicher erforderlich ist, kann die Geräte mit Erweiterungsgehäusen aufrüsten und die Zusammenstellung im RAID-Verbund absichern.

Qnap-TS-ECx80U-RP-Serie
Die NAS-Serie Qnap-TS-ECx80U-RP fasst bis zu 24 Einschübe mit 680 TByte Daten. Gestapelt und verbunden reicht das Reservoir für noch mehr “Big Data” (Bild: Qnap).

Die vier neuen Modelle sind jeweils mit Intel Xeon Quad-Core-Prozessor in 3,4-GHz-Taktung ausgestattet und verfügen über vier GByte DDR3-ECC-Arbeitsspeicher. Über interne Steckplätze ist das RAM auf 32 GByte aufrüstbar. Zusätzlicher Cache-Speicher kann über zwei interne mSATA-Anschlüsse via SSD-Caching-Optionen betrieben werden. Letzteres kostet allerdings extra.

Der Datendurchsatz der NAS-Serie liegt bei 3700 MByte/s und 410.000 IOPS. Das nutzt insbesondere bei Anwendung in virtualisierten Umgebungen und Rechenzentren mit vielen Einzelzugriffen und dennoch schneller und unterbrechungsfreier Datenübertragung aller (auch virtueller) Inhalte. Die Steckplätze fassen 3,5-Zoll- und mit Adapter auch 2,5-Zoll-Laufwerke. Sie lassen sich per 6-GBit/s-SATA Anschluss verbinden.

Die hauseigene IT-Management-Station, angetrieben durch Mandriva Pulse, verwaltet über die TS-ECx80U-RP-Serie die komplette IT. Sie soll zentrale Verwaltung mehrerer Betriebssysteme, IT-Assets an mehreren Orten und Bereitstellung von Unternehmensanwendungen steuern. Als Storage-Betriebssystem kommt das Linux-basierte QTS (Qnap TurboNAS) in Version 4.1 zum Einsatz.

Die Speicherboxen sind für Server-Virtualisierung mit VMware vSphere 5.5 und Citrix XenServer sowie Microsoft Hyper-V und Windows Server 2012 vorbereitet. Sie unterstützen VMware VAAI, QNAP vSphere-Client-Plug-in, Microsoft ODX und QNAP SMI-S-Provider und sind von den jewweiligen Virtualisierungsanbietern zertifiziert.

Alle vier Modelle bieten eigene Sicherungs- und Wiederherstellungslösungen. Für Windows- und Mac-Nutzer arbeitet das Qnap-Dienstprogramm NetBak Replicator beziehungsweise die Apple Time Machine als Backup-Lösung. Die Notfallwiederherstellung beinhaltet Fernreplikation (RTRR) in Echtzeit sowie Echtzeit- und Zeitplandatenreplikation und Sicherung in Cloud-Speichern, darunter Amazon S3, ElephantDrive, Symform und Google Drive. Sicherungssoftware von Drittanbietern wie Veeam Backup & Replication oder Acronis True Image wurden von Qnap ebenfalls mit der TS-ECx80U-RP-Serie geprüft.

Das kleinste Modell TS-EC880U-RP fasst acht Laufwerke und nimmt zwei Höheneinheiten im Server-Rack ein. Es ist Hot-Swap-fähig, besitzt zwei interne Cache-Ports und zwei PCle-Erweiterungssteckplätze sowie auf der Rückseite vier USB-3.0-Schnittstellen. Das TS-EC1280U-RP fasst zwölf Laufwerke, ist ansonsten baugleich und nimmt ebenfalls zwei Höheneinheiten ein. Drei HE benötigt dagegen das TS-EC1680U-RP für 16 Laufwerke, vier braucht schon das 24-Bay-System TS-EC2480U-RP.

Das kleinste Modell der Serie TS-ECx80U-RP ist ohne Festplatten zum unverbindlichen Verkaufspreis von 1999 Euro netto (mit Mehrwertsteuer 2378,81 Euro) erhältlich. Die Zwölf-Bay-Variante kostet 3599 Euro (brutto 4282,81 Euro), das Gerät mit 16 Einschüben 4199 (inklusive Mehrwertsteuer 4996,81 Euro) und das 24-Bay-NAS 5399 Euro (6424,81 Euro).

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