Rehype.it vermittelt Assets, Apps und andere Projektanteile

Start-UpUnternehmen
Rehype.it

Als Mittel zum Wiederbeleben von Resten gescheiterter Start-ups sieht sich die Plattform Rehype.it. Sie vermittelt fertige Websites, Blogs und Programme oder funktionsfähige Überbleibsel vorhandener Projekte. Wie Makler für Immobilen sucht Rehype.it Käufer, Verkäufer oder Mieter.

Das Start-up Rehype.it will mit seinem Online-Marktplatz für den Kauf und Verkauf von IT-Projekten, IT-Assets und webbasierten Applikationen die Rolle eines Maklers einnehmen: an den Vermittlungen von Dingen, die trotz Scheitern des großen Ganzen noch immer ihren Wert haben, will man mitverdienen. Domains, Quellcodes oder Social-Media-Kanäle muss niemand einfach so wegschmeißen und zu Verlinkungsfriedhöfen verkommen lassen – eventuell passen die “übriggebliebenen” Assets ja genau in andere, noch aktive Projekte.

Rehype.it
Rehype.it ist Börse für den Verkauf gescheiterter Start-ups – oder für die Weitergabe liegengebliebener IT-Projekte (Bild: Rehype.it).

Die Qualität der Objekte, die weitergegeben werden, wollen die Rehype.it-Macher aber zunächst prüfen. Sie wollen nur “hochqualitative, individuelle IT-Projekte mit nachweisbarem Geschäftsmodell” akzeptieren. Getestet wird zum Beispiel auf Urheberverhältnisse und ob das eingereichte Projekt ein eigenes (und kein Klon-Script) ist.

Seit dem Start am 7. April 2014 habe man das Verkaufsvolumen auf über zwei Millionen Euro (Stand 18. Juni 2014) gesteigert, die Verkaufsexposés auf Rehype.it wurden seitdem über 15.000 mal abgerufen. Die Aufbereitung zum Exposé (Beispiele hier) übernimmt Rehype.it, nachdem die Verkäufer alle notwendigen Daten weitergegeben haben.

Das Einreichen eines Projekts kostet 99 Euro einmalig. Käufer bezahlen bereits jetzt einmalig 0,99 Euro für die Registrierung bei Rehype.it. Diese wird notwendig, sobald sie detaillierte Informationen über die angebotenen IT-Projekte abrufen oder Kontakt mit einem Verkäufer aufnehmen wollen. Bei einem Verkauf von bis zu 100.000 Euro erhält Rehype.it zehn Prozent, bei Projektverkäufen über 100.000 Euro sechs Pozent – oder einen Betrag nach individueller Vereinbarung.

Da Rehype.it selbst Start-up ist und ohne Funding agiert, arbeiten die Gründer Tom Schneider (CEO), Stefan Brettschneider (CTO) und Katharina Lewald (CM) von zu Hause aus und kommunizieren per Skype – das allerdings soll sich bald ändern, voraussichtlich mit einem Büro im Rehype-Gründungsort Konstanz. Projekte oder komplette Firmen können sich bei Rehype.it anmelden – oder werden gezielt von den Mitarbeitern des Maklerunternehmens angesprochen.

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