Smart Home: Telekom überarbeitet App und ergänzt Angebot

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Deutsche Telekom Qivicon (Grafik:DTAG)lekom-smart-home

Das auf der Plattform Qivicon basierende Angebot erlaubt nun auch die Steuerung von Heizkörpern, Lampen und weiteren elektrischen Geräten. Dazu wurde die für Android und iOS verfügbare App überarbeitet. Das Hardware-Portfolio wurde um Bewegungsmelder, Wassermelder und Wandtaster ergänzt.

Die Deutsche Telekom baut ihr Angebot fürs Smart Home zügig weiter aus. Zum Hardware-Angebot gehören nun auch Bewegungsmelder, Wassermelder und Wandtaster. Sie werden ebenso wie die “Smart Home Starterpakete” und zusätzliche Komponenten in den Telekom Shops sowie über die dafür eingerichtete Website des Konzerns verkauft.

Das über Quivicon erhältliche Hardware-Portfolio wurde um Bewegungsmelder, Wassermelder und Wandtaster ergänzt.

Außerdem wurde die für Android und iOS verfügbare Smart Home App der Telekom überarbeitet und erweitert. Sie bekam eine übersichtlichere Oberfläche und neue Funktionen. Damit ist es nun auch möglich, Heizkörper, Lampen und weitere elektrische Geräte individuell und flexibel zu steuern. Außerdem lassen sich Regeln zur Steuerung von Geräten wie Lampen oder Fernsehern nun nicht mehr nur für das ganze Haus erstellen, sondern auch für einzelne Räume oder Geräte einrichten.

Denkbar sind Szenarien wie das Anschalten des Lichts für eine bestimmte Zeit, sobald jemand den Hausflur betritt oder in kleinen Unternehmen das automatische Ausschalten von Geräten wie Kaffeemaschine und Drucker nach Büroschluss. Bei intelligenter Umsetzung lassen sich laut Telekom bis zu 30 Prozent der aktuellen Kosten sparen.

Für diese Nutzung bieten sich auch die neu ins Programm aufgenommenen, batteriebetriebenen Bewegungsmelder – sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich – an. Außerdem erkennen sie Bewegungen wenn alle Bewohner abwesend sind und schalten dann automatisch das Licht ein. Ebenfalls für mehr Sicherheit sollen frei platzierbare, batteriebetriebene Wassermelder sorgen. Sie erkennen Wasser ab 1,5 Millimeter Höhe, wenn es – zum Beispiel durch eine defekte Waschmaschine – da ist, wo es nicht hingehört. In dem Fall werden Nutzer vom Sensor via Smart-Home-App benachrichtigt.

Smart-Home-Portal Qivicon (Bild: Deutsche Telekom)
Das Smart-Home-Konzept Qivicon der Deutschen Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Ganz ohne App geht es mit dem ebenfalls neu erhältlichen kabellosen, batteriebetriebenen Wandtaster. Er kann an passender Stelle an die Wand geklebt werden um dann mit einem Tastendruck alle angeschlossen Smart-Home-Geräte und die Heizung in den Eco-Modus zu versetzen oder das gesamte Licht ausschalten, wenn der Nutzer das Haus verlässt oder schlafen geht.

Bei ihrem gesamten Smart-Home-Konzept greift die Telekom auf die Plattform Qivicon zurück, die sie gemeinsam mit anderen Firmen, darunter EnBW, Miele und Samsung, entwickelt hat. Inzwischen sind weitere Firmen, darunter Vattenfall und Kärcher, auf den Zug aufgesprungen. Herzstück von Qivicon ist eine kleine Box, die im Haus angebracht wird und als Schalt- und kommunikationszentrale dient. Auf sie greift der Nutzer via Smartphone, Tablet oder PC zu, um die Einstellungen vorzunehmen, zu ändern oder zu kontrollieren. Gleichzeitig ist Qivicon aber auch der Name des Marktplatzes, über den Nutzer in das Smart-Home-Konzept der Telekom passenden Produkte erwerben können.

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