Cat Phones bringt erstes Ruggedized-Smartphone mit Android 4.4

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Cat B15Q (Bild: Cat Phones)

Das Cat B15Q kommt zudem mit einigen weiteren Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger B15: Es verfügt über einen schnelleren Quad-Core-Prozessor, einen LED-Blitz für die HD-Videokamera und Bluetooth 4.0. Als staub- und wasserdicht ist es nach IP 67 zertifiziert.

Cat Phones hat mit dem Cat B15Q sein neues Spitzenmodell vorgestellt. Es ist das erste Ruggedized-Smartphone mit Android 4.4 als Betriebssystem und ab Anfang Juli zu einer UVP von 329 erhältlich.

Cat B15Q (Bild: Cat Phones)

Wie bei Cat Phones üblich, ist die Neuvorstellung nach der Schutzklasse IP67 als staub- und wasserdicht zertifiziert. Das bedeutet, dass es das Smartphone bis zu 30 Minuten unbeschadet in maximal ein Meter tiefem Wasser aushält. Auch die Militärspezifikation MIL SPEC 810G erfüllt es und ist im Temperaturbereich von minus 25 bis plus 55 Grad Celsius einsatzfähig sowie gegen Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe unempfindlich.

Vom bisherigen Top-Modell von Cat Phones, dem Cat B15, unterscheidet sich das Cat B15Q außer durch das Betriebssystem auch durch den Prozessor: Während beim Vorgänger ein Dual-Core-Prozessor mit ein Ghz Takt (Media TekMT6577) zum Einsatz kam, treibt nun ein nicht näher spezifizierter Quadcore-Prozessor mit 1,3 GHz Takt das Smartphone an. Ihm stehen 1 GByte RAM zur Seite. Der interne Speicher von 4 GByte ist über einen Micro-SD-Schacht um bis zu 64 GByte erweiterbar.

Verbesserungen gibt es auch bei der in der Rückseite verbauten Kamera: Sie nimmt zwar nach wie vor Bilder mit 5 Megapixeln auf, wird aber nun von einem LED-Blitz unterstützt. Wie gehabt, dient zudem eine VGA-Kamera in der Front zur Aufnahme bei Videochats.

Bei den Konnektivitätsoptionen ist Bluetooth 4.0 neu. Wie bisher sind dagegen WLAN (802.11b/g/n), Quad-Band-GSM sowie UMTS mit 21 MBit/s beim Download und 5,76 MBit/s beim Upload an Bord. Zur weiteren Ausstattung gehören die üblichen Sensoren für Bewegung, Umgebungslicht und Entfernung. Zwei geräuschfilternde Mikrofone sollen das Telefonieren auch bei viel Lärm in der Nähe erträglich machen.

Der Akku mit einer Kapazität von 2000 mAh erlaubt laut Hersteller eine Sprechzeit von bis zu 16,3 Stunden. Das Display hat sich im Vergleich zum Vorgänger übrigens nicht geändert: Hier setzt Cat Phones nach wie vor auf einen vier Zoll großen Bildschirm. Der stellt zwar nur 480 mal 800 Bildpunkte dar, ist dafür aber von Cornings Gorilla Glass 3 geschützt und unterstützt das sogenannte Wet-Finger-Tracking – soll also auch bei Feuchtigkeit auf dem Display vernünftig bedienbar bleiben.

Das 170 Gramm schwere Cat BQ15 ist unter anderem mit einem Gehäuse aus silbereloxiertem Aluminium und schockabsorbierendem Gummi auf seinen Einsatz in unwirtlichem Umfeld vorbereitet (Bild: Cat Phones)
Das 170 Gramm schwere Cat BQ15 ist unter anderem mit einem Gehäuse aus silbereloxiertem Aluminium und schockabsorbierendem Gummi auf seinen Einsatz in unwirtlichem Umfeld vorbereitet (Bild: Cat Phones).
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