Canon nimmt Cloud-Speicherdienst Irista in Betrieb

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Canon hat mit Irista einen Cloudspeicher für Fotos gestartet (Bild: Canon).

Er ist ausschließlich für Fotos gedacht. Da es keine Dateigrößenbeschränkung gibt, können Nutzer neben JPEGs auch RAW-Dateien hochladen. Die Aufnahmen lassen sich mit Tags versehen und sind durchsuchbar. Die Basisvariante mit 10 GByte ist kostenlos, für 50 beziehungsweise 100 GByte verlangt Canon monatlich 4,99 Euro respektive 10,99 Euro.

Canon hat mit “Irista” einen Cloud–Speicherdienst für Fotografen gestartet. Im Gegensatz zu Angeboten wie Google Drive, Apple iCloud, Microsoft OneDrive, Box und Dropbox ist der Canon-Dienst allerdings ausschließlich für Fotos gedacht. Da die Dateigröße nicht begrenzt ist, lassen sich außer JPEG- auch RAW-Dateien hochladen.

Canon hat mit Irista einen Cloudspeicher für Fotos gestartet (Bild: Canon).
Canon hat den Cloud-Speicher Irista für Fotos gestartet (Bild: Canon).

Neu hochgeladene Fotos kann Irista automatisch mit Bildersammlungen synchronisieren. Bilder lassen sich von Nutzern mit Tags versehen und nach mehreren Kriterien filtern, darunter Zeitpunkt und Ort der Aufnahme, Kameratyp oder auch nach dem verwendeten Objektiv.

Für das automatisierte Hochladen der Fotos sollen Desktop-Anwendungen für Windows und Mac sorgen. Manuell ist der Upload über das Web oder per Import aus sozialen Netzen möglich. Bei Irista gespeicherte Bilder lassen sich auch einfach in Facebook oder Flickr veröffentlichen, eventuelle Kommentare oder “Gefällt-mir”-Angaben werden dann wiederum in der Irista-Oberfläche angezeigt. Unterstützung für andere Dienste wie Instagram oder Twitter ist bislang nicht vorgesehen.

Bearbeitungsfunktionen fehlen derzeit ebenfalls noch. Sie werden bei Bedarf aber möglicherweise nachgeliefert. Das geht zumindest aus einer Stellungnahme eines Canon-Sprechers gegenüber News.com hervor: “Da Irista cloudbasiert ist, besteht die Möglichkeit, die Plattform kontinuierlich weiterzuentwickeln”, sagte er. “Wir freuen uns auf den Dialog mit unserer Community, um zu sehen, welche Features sie gerne hinzugefügt haben möchte.”

Bisher ist der Mehrwert von Irista nur schwer auszumachen. Durch die Beschränkung auf Fotos dürfte der Dienst zudem nicht für alle Nutzer interessant sein. Für Nutzer, die gerne fotografieren und bisher noch kein Konto bei einem anderen Cloud-Speicherdienst haben, könnte es aber eine Option sein.

Um sich zu registrieren, wird eine Facebook-, Google+-, Yahoo-, Windows-Live- oder Canon-ID benötigt. Die kostenlose Version umfasst alle Funktionen und 10 GByte Speicher. Für 4,99 Euro pro Monat oder 49 Euro pro Jahr erhalten zahlende Kunden das “Mehrwert”-Paket mit 50 GByte. Die “Premium”-Variante für 10,99 Euro im Monat oder 109 Euro im Jahr enthält 100 GByte Storage. Irista ist also etwas teurer als die Konkurrenzangebote von Apple, Google, Microsoft und Dropbox. Ein aktueller Preisvergleich der größten Cloud-Speicherdienste findet sich auf der ITespreso-Schwestersite CNET.de.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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