Smooster startet Web-Design-Service für KMU

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Smooster

Und noch ein Online-Webbaukasten kommt auf den bereits recht überladenen Markt. Das ficht das Jungunternehmen Smooster nicht an: Man biete Funktionen für Profi-Webdesigner mit der Einfachheit der Einsteigerdienste. Für pauschal 399 Euro erzeugt Smooster zudem ein komplett neues, eigenes Design.

Smooster packt einen Online-Web-Baukasten und als Module darin seine eigenen Dienstleistungen zusammen. Daraus, so das Unternehmen realistisch, können Web-Projekte kleiner und mittelständischer Unternehmen mit technischem Budget zwischen 400 und 3000 Euro entstehen. Sie sind dann ab einem Monatsbudget von neun Euro online. Statt auf viele vorgefertigter Allerwelts-Beispiel-Designs setzen die Mannheimer auf die Erfüllung individuellerer Wünsche.

Smooster-CMS-Screen
Der Web-Baukasten Smooster minimiert die Bedienelemente (Bild: Smooster).

Das müssen sie auch, denn Baukästen, die die wichtigsten Funktionen eines Web-Auftrittes – inklusive Shop und anderen Features – liefern, bieten bereits zahlreiche Firmen an. Von der Masse unterscheiden will sich Smooster zudem durch Funktionen, die komplette Web-Auftritte mit fertigen HTML-Seiten ins Content-Management-System integrieren und dort bearbeitbar machen. So kann jemand, der sich mit einem Angebot von der Stange oder einem Offline-Webseitengenerator seinen ersten Internet-Auftritt zusammengezimmert hat, zur originellen und individuellen Web-Präsenz gelangen.

Ob es sich lohnt, Dienstleistungen als Bausteine hinzuzubuchen,hängt vom Einzelfall ab. Die Web-Baukästen von Anbietern wie Strato, 1&1 oder den Spezialisten wie Jimdo und Web4Business erfüllen bereits viele Anforderungen. Seit der von ITespresso im Januar veröffentflichten Marktübersicht zu Homepage-Baukästen für KMUs haben sich einige Angebote weiterentwickelt – etwa die von Strato und Jimdo.

SmoosterCMS-Webseitenbetreuung
Mit Smooster lassen sich mehrere Websites gleichzeitig betreuen (Bild: Smooster).

Smooster aber sieht eine Marktlücke und will als Kunden vor allem kleine Agenturen gewinnen, die mehrere Abnehmer gleichzeitig bedienen und durch den Software-as-a-Service-Dienst mit Buchung von individuellen Sub-Unternehmertätigkeiten Zeit und Geld sparen wollen. Das eigene Content- Management-System des Mannheimer Start-ups soll das effektive und kostengünstige Arbeiten mit freier Gestaltung “jenseits von vorgefertigten Websites und Homepage-Baukästen” verbinden und dabei nicht so überladen sein, wie manches weitverbreitete Webseiten-CMS.

Seit 2012 bietet Smooster bereits Website-Layouts für Designer an. Der Anbieter benötigt dafür einen grafischen Entwurf in Photoshop, InDesign oder Illustrator und liefert dann binnen zehn Tagen eine schlüsselfertige Website inklusive CMS. Die bisherigen Services fließen nun in das Baukastensystem ein.

Smooster-Gründer Sebastan Maier
Gründer Sebastan Maier: “Smooster ist als unterstützendes Gerüst für freies Web-Design konzipiert.” (Foto: Smooster)

Als Fertigsystem will die Firma ihr Konzept nicht verstehen: “Smooster ist als unterstützendes Gerüst für freies Web-Design konzipiert”, sagt Geschäftsführer Sebastian Maier, aber “bei Smooster muss man nichts installieren, nichts aufsetzen, nichts einrichten, nichts updaten”.

Im Preis von neun Euro pro Monat sind Webhosting von 200 MByte Speicherplatz mit bis zu 30 Seiten, ein Mail-Account sowie eine Domain und 500 MByte Web-Traffic abgedeckt. Zusatzfunktionen wie Shop oder Mini-Datenbank sind für je drei Euro monatlich zubuchbar. Soviel kostet auch die Hosting-Erweiterung um ein GByte Webspace und 100 weitere Seiten. Auch für den Betrieb weiterer Standard-Domains (also TLDs wie .com, .net und .de, aber keine gTLDs wie .bayern) verlangt Smooster zusätzlich drei Euro im Monat pro Domain. Selbst nur ein weiteres Postfach ist für zusätzliche drei Euro monatlich erhältlich.

Tipp der Redaktion: Marktübersicht zu Homepage-Baukästen für KMU.

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