Log Monitor überwacht das Überwachte

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Monitis Log Monitor beispiel

Die Ergänzung des Monitoring-Tools Monitis um den “Log Monitor” macht das Aufpasser-Tool zum Meta-Logfile-Überwacher. Jegliche Art von Logs lässt sich nun einbeziehen und die Inhalte der Logs oder Kombinationen aus verschiedenen Ereignissen können Aktionen auslösen.

Monitis erweitert seine Monitoring-Lösung um den Log Monitor. Die Cloud-Lösung sammelt die in Logs gespeicherten Ereignis-Informationen. An die Einhaltung bestimmter Log-Formate ist das Feature nicht gebunden – wichtig ist nur, dass es quasi auf die verschiedenartigen “Sinneseindrücke” trainiert wird.

Log Monitor Activate
Das überwachungs-Tool Monitis kann nun auch die laufenden Logs verschiedenster Anwendung in seine Bewachunstätigkeiten einbeziehen.

Beim Monitoring von Servern und Anwendungen kann so aus der babylonischen Vielfalt der Digital-Fahrtenbücher (Logfiles) der richtige Zusammenhang erkannt werden – Fehlersuche in komplexen Systemen wird dadurch beherrschbarer. So lassen sich etwa Veränderungen in Logdaten, die auf Performance-Probleme einer Website hindeuten, schneller erkennen.

Die Art der überwachten Logfiles ist dem neuen Tool egal: Egal, um welche Anwendung es sich handelt oder ob es ein Systemlog ist, natürlich auch jede beliebige .txt-Datei, die zum Beispiel für das Datamining genutzt wird – das Log wird mitüberwacht.

Den “Lernprozess” von Log Monitor paukt der Anwender dem System in Form von Benachrichtigungsregeln ein, die er auf verschiedene Erfordernisse anpassen kann. Auf diese Weise lassen sich wiederkehrende Muster sehr schnell erkennen – auch in der schnellen und großen Big-Data-Informationskakophonie stellen sich Logfiles als große Hilfe heraus. Sie lösen über Monitis proaktiv Aktionen aus – in Netzen beispielsweise können untypische Ansammlungen von Verbindungs- und DNS-Fehlern zum Anlass für automatische Änderungen in Firewall-Einstellungen genommen werden.

Log Monitor Regelfestlegung
Auf Basis bestimmter Werte lassen sich Alarmmeldungen und andere Tätigkeiten auslösen. (Bild: Monitis)

So einfach wie es klingt, ist es nicht: Gewisse administrative Fähigkeiten und einen Sinn für Zusammenhänge muss der Anwender schon mitbringen, um das System auf die richtige Erkennung und Reaktion zu bringen. Zwar ist dies mit Log Monitor schon weitaus bedienerfreundlicher als das “Customized Monitoring” von externen Ereignissen über APIs und Skripte in früheren Monitis-Versionen – doch ein bisschen Grips ist nötig, um aus der überwachten Informationsvielfalt etwas herauszuholen.

Log Monitor kann als Funktion in Monitis hinzugebucht werden und kostet 10 Dollar im Monat. Der Dollar-Preis wird jeweils zum aktuellen Wechselkurs in Euro umgerechnet.

Das zugrunde liegende Cloud-Monitoring-Produkt ist als ab fünf Dollar im Monat nutzbar. Der Gesamtpreis hängt davon ab, wie viele Webseiten, Server, Anwendungen, Webtraffic-Monitore, SMS-Meldungen oder individuelle eigene Vorgaben abgefragt werden – und wie oft sie automatisiert geprüft werden sollen. Neben den kostenpflichtigen Diensten wie den Log Monitor bietet Monitis mit Monitor.Us ein kostenfreies Einstiegspaket an, das sich vor allem auf das Überwachen von Web-Services konzentriert.

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