Internetschutz-Police soll vor den Folgen von Internetbetrug schützen

Sicherheit
Frau vor Computermonitor (Bild: Shutterstock/Syda-Productions)

Die R+V Versicherung hat die Versicherung speziell für private Internetnutzer konzipiert. Sie beinhaltet neben dem Versicherungsschutz eine professionelle Version der Sicherheitssoftware von McAfee. Die Internetschutz-Police kann online ab 99 Euro pro Jahr für eine Person beantragt werden.

Die R+V Versicherung bringt in Zusammenarbeit mit Altimate Net und der SHL Gruppe eine Versicherung für den Schutz vor den Folgen von Internetbetrug auf den Markt. Sie ist speziell für Privatanwender gedacht. Die Kosten belaufen sich für eine Person auf 99 Euro pro Jahr. Das Familienpaket kostet jährlich 139 Euro. Inklusive ist eine Anti-Viren-Software von McAfee. Nutzer können aber selbst entscheiden, welchen Virenscanner sie installieren.

Internetschutz-Police soll vor den Folgen von Internetbetrug schützen (Bild: Shutterstock/Syda-Productions)

“Grundsätzlich sind in der R+V-Internetschutz-Police nahezu alle Vermögensschäden abgesichert, die durch unerlaubte Handlungen eines Dritten entstehen”, erklärt Michael Hayder, von der Firma Altimate Net GmbH. Voraussetzung ist jedoch die Installation eines aktuellen Betriebssystems und Anti-Viren-Programms.

Der Versicherungsschutz der Internetschutz-Police deckt beispielsweise den Fall ab, wenn ein Nutzer Ware gegen Vorkasse bezahlt, aber diese nie erhält. Die R+V Versicherung springt auch ein, sollte beim Verkaufen über das Internet der Käufer eine falsche Identität vortäuschen und der Verkäufer somit die Zahlung erstatten muss.

Ebenfalls versichert sind Verluste durch Phishing von Bankdaten bis zu 10.000 Euro. Aber auch Schäden durch Viren werden reguliert. Zudem kann der Nutzer die Kosten für die Wiederherstellung von Daten (bis 1000 Euro) bei der Versicherung geltend machen. Die Internetschutz-Police bietet darüber hinaus in Mobbing-Fällen eine Hotline für psychologischen und anwaltlichen Rat an.

Von der Versicherung ausgeschlossen sind unter anderem Schäden unter 50 Euro, Entschädigungen, die bei anderen Dienstleistern wie PayPal beantragt werden können, selbstverschuldete Schäden und wenn bei Kauf oder Verkauf der Vertragspartner seinen Sitz außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums hat. Selbstverständlich sind auch sittenwidrige beziehungsweise illegale Geschäfte ausgenommen.

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