E-Plus startet “Daten-Automatik” für Mobilfunktarife bei Base

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e-plus-logo (Grafik: E-Plus)

Damit kehrt es den klassischen Volumentarifen den Rücken. Folglich wird die Bandbreite nach Erreichen des enthaltenen Highspeed-Volumens künftig nicht mehr sofort gedrosselt. Dafür bucht der Anbieter bis zu dreimal zusätzliches Volumen hinzu. Zudem ist eine automatische Heraufstufung in den nächsthöheren Tarif vorgesehen.

E-Plus wendet sich bei seiner Marke Base von klassischen Volumentarifen im Mobilfunk ab. Statt auf Faltrates setzt es seit Anfang Juni auf eine “Daten-Automatik” mit automatisch hinzugebuchtem Datenvolumen. Auch automatische Wechsel in einen höheren und damit teureren Tarif sind Bestandteil des neuen Konzepts.

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Im Rahmen des branchenüblichen Tarifmodells bucht der Mobilfunkkunde einen Grundtarif mit inklusivem Datenvolumen. Daraufhin kann er dann bis zum Erreichen der gewählten Grenze mit der vollen verfügbaren Datenrate mobil im Internet surfen. Ist das Highspeed-Volumen aufgebraucht, wird die Bandbreite bis zum Ende des Abrechnungszeitraums auf 56 oder sogar 32 KBit/s gedrosselt. Wem das auf Dauer zu wenig ist, der wechselt für gewöhnlich in einen Tarif mit höherem Datenvolumen oder nutzt gewisse Zusatzoptionen.

Mit “Base pur”, “Base smart”, “Base all-in light”, “Base all-in” und “Base all-in plus” offeriert Base ebenfalls Grundtarife mit unterschiedlichem Highspeed-Datenvolumen (maximal 7,2 MBit/s im Downstream und 1,4 MBit/s im Upstream), das von 50 MByte bis 2 GByte reicht. Hierbei wird die Datenrate nach dem Erreichen des Inklusivvolumens jedoch nicht sofort gedrosselt, sondern je nach Tarif oder Datenoption automatisch eine Erweiterung um 50, 100 oder 750 MByte hinzugebucht. Das kostet den Kunden dann 1,50 Euro, 2 Euro oder 5 Euro.

Eine solche automatische Erweiterung erfolgt bis zu dreimal im Monat, erst dann setzt die Drosselung auf 56 KBit/s ein. Per SMS werden die Kunden über jede Erweiterung informiert, können sie aber nicht deaktivieren, da die Daten-Automatik fester Bestandteil der erwähnten Tarife ist.

Zudem sieht das neue Tarifmodell eine automatische Umbuchung in den nächsthöheren und damit teureren Tarif vor, wenn gewisse Bedingungen erfüllt sind. Dazu heißt es in der seit 1. Juni gültigen Base-Preisliste (PDF): “Wird das maximale zusätzliche Daten-Automatik-Volumen in drei aufeinanderfolgenden Monaten vollumfänglich ausgeschöpft, erfolgt ein automatisches Upgrade basierend auf dem bisher verbrauchten Datenvolumen in die nächsthöhere Datenoption zu dem für die höhere Datenoption geltenden Preis und den jeweiligen Konditionen.” Unter Umständen fallen dadurch geringere Kosten an als bei der dreimaligen Aufstockung des Datenvolumens.

Ein manueller Tarifwechsel, etwa falls ein höheres oder niedrigeres Datenvolumen benötigt wird, bleibt Kunden hingegen verwehrt – es sei denn, E-Plus zeigt sich kulant. In seiner Preisliste formuliert der Anbieter: “Tarifwechsel sind nur aufgrund individueller Vereinbarung möglich; ein Anspruch darauf besteht nicht.”

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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