D-Links nächster 802.11ac-Router erreicht 1900 MBit/s Datendurchsatz

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D-Link-DIR-880L

Ab Juni schmückt der DIR-880L das Portfolio des Netzwerkspezialisten. Er sendet mit internen und externen Antennen per Beamforming und lastverteilt über zwei Frequenzen. Schnittstellen binden externe Geräte ins Highspeed-WLAN ein.

D-Link erweitert seine Router-Familie um das neue Referenzmodell “AC1900 SmartBeam Gigabit Cloud Router DIR-880L“. Die integrierte Firmware ist Touch-optimiert und kontrolliert die Router-Einstellungen auch per “Wisch-Bewegung”. Als wichtigstes Merkmal des Routers nennt der Produzent seine Kombination aus Beamforming (also der Weiterleitung möglichst starker Funksignale an Barrieren vorbei) und Lastverteilungs-Optimierung in den beiden WLAN-Bändern (und nochmals optimiert im Fünf-GHz-Bereich).

D-Link-DIR-880L
Der DIR-880L ist D-Links neues Flaggschiff unter den 802.11ac-Routern. (Bild: D-Link)

Mit seiner “Band-Steering”-Funktion erlaubt das Gerät den gleichzeitigen Austausch in verschiedenen Geschwindigkeiten der jeweiligen WLAN-Standards. So sendet er gleichzeitig die 802.11n-Signale und die flotteren 802.11ac-Daten und versucht dabei, die jeweils beste Gesamtbandbreite zu nutzen. Insgesamt kann er so bis zu 1300 MBit/s im AC-Standard und simultan (bei Nutzung einer Erweiterung) 600 MBit/s in 802.11n senden und empfangen.

Auch den Funk in 802.11 a, b und g beherrscht das System und optimiert die vorhandenen Bandbreiten für die gleichzeitige Nutzung mehrerer Standards. D-Link nennt dies “Airtime Fairness”.

D-Link hat mit “Advanced AC SmartBeam” die Beamforming-Technik, die mittlerweile fast alle Router-Anbieter beherrschen, speziell auf 802.11ac “umgeformt”. Dicke Betonwände, Mikrowellen und andere Störquellen werden durch zielgerichtetes Funken umgangen. Insbesondere im Fünf-GHz-Band soll dies besonders gut glücken, fügt der Hersteller an.

D-Link DIR-880L Anschlüsse
Über seine Anschlüsse bezieht der Router weitere Geräte ins WLAN ein. (Bild: D-Link)

Neben der für Touch-Computer angepassten Web-Oberfläche lässt sich auch D-Links Portal mydlink zur Einstellung und Überwachung des Routers verwenden. Die “SharePort App” kann eine komplette Medienbibliothek auf Apple- oder Android Geräte streamen.

Über die Funktion “Quick VPN” wird die Fernbedienung des Routers per mydlink verschlüsselt betrieben. Chiffriert wird auch im Drahtlosfunk selbst: Das Gerät benutzt die Codierung WPA und WPA2. Per WPS-Knopf (“Wi-Fi Protected Setup”) wird der Router ins WLAN eingebunden, ein Knopfdruck genügt.

Zum Anschluss externer Geräte per Kabel stellt der DIR-880L vier Gigabit-LAN-Ports mit Full-Duplex-Betrieb für parallele Datenübertragung in beide Richtungen bereit. Ein USB-3.0- und ein USB-2.0-Port binden Drucker oder externe Laufwerke ins Netz ein. Ein fünfter Ethernet-Anschluss verbindet alles mit dem Internet oder Firmennetz – er wird durch eine QoS-Engine auf unterbrechungsfreie Übertragung getrimmt. Per Portal mydlink und Freigaben der angeschlossenen Geräte lassen sich dadurch auch Cloud-Dienste betreiben.

Die funkende Netz-Zentrale ist ab Juni in Deutschland, Österreich und der Schweiz für 180 Euro beziehungsweise 205 Schweizer Franken verfügbar.

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