Rangee präsentiert Zero Client mit PoE-Stromversorgung

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Rangee PoE-Zero-Client VP2150P

Um die virtuellen PCs noch wirtschaftlicher zu machen, verzichtet der Aachener Hersteller auf Netzteile. Sein Zero Client VP250P kommt mit der Energie aus dem Netzkabel aus. Der Client erhält auch den virtuellen PC über das Netz; er wird per PCoIP-Protokoll geliefert.

Virtuelle PCs, die über private oder externe Clouds gesendet werden, liefert Rangee per Ethernet im PCoIP-Protokoll als VDI-Client (Virtual Desktop Interface) aus – und versorgt sie im neuesten Modell per Netz mit Energie. Der Aachener Anbieter stellt quasi nur noch die Hülle mit den absolut notwendigen Komponenten bereit, der Rechner fließt eigentlich schon über die Leitung.

Rangee PoE-Zero-Client VP250P

Zum Leben erweckt ihn ein Teradici-2321-Chipsatz im Zero Client, die Power dafür holt er sich über die PoE-Verbindung. Die Lösung ist speziell für den Betrieb mit VDI-Umgebungen von VMWare (View Horizon) konzipiert und in Versionen mit ARM- oder x86-CPU erhältlich.

Der “Zero Client” ist eine Version des “Thin Client”, der mit noch weniger Hardware auskommt. In ihm verbaut Rangee 512 MByte Arbeitsspeicher, vier USB-2.0-Schnittstellen und zwei DVI-D-Ausgänge, über die er zwei Monitore gleichzeitig bedienen kann – bis zu einer Auflösung von 2650 mal 1600 Bildpunkten im Dualhead Modus.

Die veränderte Stromversorgung sei vor allem eine Reaktion auf Kundenwünsche, versichert Rangee-Geschäftsführer Ulrich Mertz. Zwar fallen für den Hersteller die Kosten für das Netzteil weg, doch die technische Umgestaltung des VP2150P auf PoE-Stromversorgung macht die Ethernet-Strom-Variante sogar 25 Euro teurer als die Version mit Netzteil. Im langfristigen Betrieb rechne sich dies jedoch durch die Stromersparnis. Der VP250P kostet in PoE-Ausgabe 261 Euro, in Netzteilvariante 234 Euro netto (mit Mehrwertsteuer also 310,95 Euro in Ethernet-Strom-Variante und 278,46 mit Netzteil).

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