My.com bringt E-Mail-Dienst speziell für Mobilgeräte

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My.com

Eine App zur Verwaltung mehrerer E-Mail-Konten kann mit Push-Diensten verknüpft werden. Damit will der Anbieter zeigen, dass mobile Mail-Dienste nicht nur aus dem Weiterleiten gewohnter Desktop-Post bestehen müssen. Filter legen fest, was gleich auf der Smartphone-Homepage gezeigt wird.

Der kalifornische Anbieter My.com startet den Service “@my.com” rund um elektronische Post für Mobilgeräte. Neben einer eigenen Mailadresse bei My.com verwaltet die für Android und iOS erhältliche App auch das, was bei anderen Mail-Adressen des Users ankommt und bezieht Push-Meldungen ähnlich SMS und Chat mit ein – oder produziert selbst welche.

My.Com-Adressen
Viele Mail-Adressen sind noch frei beim rein mobilen E-Mail-Dienst My.com (Bild: My.com).

Der Betreiber mit Sitz im Silicon Valley ist eine Tochter des großen russischen Webmail-Betreibers Mail.ru – und wie die Mutterfirma bietet my.com erst einmal kostenlose Mail-Adressen. Im Falle My.com sind sie aber nur für Smartphones und Tablets vorgesehen. Die Adressregistrierung hat gerade gestartet, für kreative Mail-Adressen ist also noch viel Raum. Die Mail-App für den @my.com-E-Mail-Dienst ist auf neben Deutsch auch auf Englisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch und Russisch erhältlich.

Für den E-Mail-Dienst müssen Nutzer bei der Registrierung kein Passwort erstellen – die Sicherheit soll die App anders regeln. Ein E-Mail-Konto wird durch die Eingabe eines Aktivierungscodes verifiziert, der vom my.com-Server an das Mobiltelefon des Nutzers gesendet wird, ähnlich TAN-Nummer-Versendung beim Online-Banking. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ist sämtlicher Datenverkehr über myMail verschlüsselt.

Ergänzend zum eigenen E-Mail-Namen stellt der Dienst 150 GByte Online-Speicher für jeden Nutzer bereit. Andere E-Mail-Konten etwa Gmail, Yahoo, Outlook.com, AOL, und anderen bezieht der Service ein und importiert sie in sein Mail-Konto. Mit Filtern lässt sich festlegen, welche Mails als Push-Meldungen in Echtzeit den Nutzer wie eine SMS “anpiepsen” sollen und welche nicht.

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