AVM gibt Ausblick auf die nächste Version von Fritz-OS

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AVM hat eine aktuelle Labor-Version seiner Firmware zum Download bereitgestellt (Bild: AVM).

Der Hersteller hat dazu eine sogenannte Labor-Version seiner Firmware zum Download bereitgestellt. Sie ist für Nutzer der Modelle Fritz-Box 7490 und Fritz-Box 7390 verfügbar. Die meisten Neuerungen gibt es bei den Aspekten Sicherheit und Transparenz.

AVM hat eine aktuelle Labor-Version seiner Firmware Fritz-OS zum Download bereitgestellt. Die aktuellste Version von Fritz-Labor gibt zunächst Besitzern einer Fritz-Box 7490 oder 7390 einen Ausblick auf das kommende Fritz-OS. Die meisten Neuerungen dürfen sie davon offenbar in den Bereichen Sicherheit und Transparenz erwarten. Wie abzusehen war, baut AVM aber auch die Möglichkeiten zur Heimautomatisierung via Fritz-Box weiter aus.

AVM hat eine aktuelle Labor-Version seiner Firmware zum Download bereitgestellt (Bild: AVM).

Auf einer neuen Sicherheitsübersicht können Anwender künftig auf einen Blick sehen, ob die aktuellste Version der Firma installiert ist. Zudem kann er sich nun per E-Mail über neue Fritz-OS-Versionen informieren lassen. Beides gehört zu den auf der CeBIT angekündigten Maßnahmen, die man als Reaktion auf die Sicherheitsprobleme im Frühjahr ergreifen wollte. AVM-Geschäftsführer Johannes Nill sagt damals, “dass man darüber nachdenke, wie man Kunden künftig effizienter dazu bewegen könne, Updates einzuspielen.” Er schloss auch nicht aus, Aktualisierungen künftig automatisiert zu verteilen – was aber nicht immer möglich und zum Beispiel bei der Nutzung in Firmen teilweise nicht erwünscht sein wird und daher abschaltbar sein sollte uns sicher auch sein wird.

Neben dem Firmware-Status wird aber unter anderem auch angezeigt welche Ports geöffnet sind und wer sich am Router an- beziehungsweise abgemeldet hat. Eine weitere Konsequenz aus dem Angriff auf die Fritz-Boxen Anfang des Jahres dürfte sein, dass der HTTPS-Fernzugang ab sofort den aktuellen Standard TLS 1.2 unterstützt.

Mit der Labor-Version werden auch einige Komfortfunktionen eingeführt beziehungsweise verbessert. Sie tragen vor allem der Zunahme von mobilen Geräten im Heimnetz Rechnung. So werden zum Beispiel bei der Funktion Fritz-NAS Tablets und Smartphones besser unterstützt. Außerdem bekommen Fritz-NAS-Anwender einen integrierten HTML-Player und zusätzliche Funktionen zur Verwaltung von NAS-Dateien. Auch kommen neue Features für die leichtere Integration und Verwaltung im WLAN-Bereich hinzu.

Bei den von AVM seit einiger Zeit entwickelten Smart-Home-Funktionen ist eine Temperaturanzeige hinzugekommen. Damit wird der Temperatursensor von Fritz-DECT 200 und Fritz-DECT Repeater 100 aktiviert. Wie üblich empfiehlt AVM die Labor-Version nur erfahrenen und experimentierfreudigen Anwender.

Das letzte große Update seiner Router-Firmware hatte AVM im Oktober 2013 vorgestellt. Fritz-OS 6.0 brachte zum einen Anpassungen an neue technische Entwicklungen, etwa Unterstützung für Übertragungsraten von 100 MBit/s bei DSL-Vectoring. Zum anderen ermöglichte das Firmware-Update mit der Funktion Live-TV, auch dafür, dass die Verteilung eines IP-TV-Signals auf Smartphones und Tablets funktioniert. Außerdem kamen Funktionen wie eine Kindersicherung, integrierte Cloud-Dienste, der zum Hotspot ausbaubare WLAN-Gastzugang sowie der einfacheren Aufbau von VPNs dazu.

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