Surface Pro 3: Microsoft stellt 12-Zoll-Tablet vor

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Surface Pro 3 (Bild: Sarah Tew /CBS Interactive)

Der Touchscreen im Format 3:2 bietet eine Auflösung von 2160 mal 1440 Pixeln. Das neue Microsoft-Tablet ist dennoch flacher und leichter als sein Vorgänger. Es wird in fünf Varianten zu Preisen zwischen 799 und 1949 Euro angeboten und kann ab sofort vorbestellt werden.

Microsoft hat auf einer Presseveranstaltung in New York gestern Abend wie erwartet die dritte Generation seines Windows-8-Tablets Surface Pro vorgestellt. Wie bereits im Vorfeld durchgesickert war, verbaut Microsoft einen größeren Bildschirm und Intels akuelle Haswell-Prozessoren. Ein in der Gerüchteküche gehandeltes Surface Mini mit 7- oder 8-Zoll-Display zeigte der Konzern dagegen nicht.

Das Surface Pro 3 ist nicht nur eine Auffrischung des aktuellen Surface Pro 2, sondern vielmehr um ein komplett neu gestaltetes Gerät. Das 12-Zoll-Display im Format 3:2 bietet eine Auflösung von 2160 mal 1440 Bildpunkten. Es ist damit für Business-Anwendungen besser geeignet als 16:9-Displays. Im Gegensatz zu den bisherigen Surface-Modellen, die einen 10,6-Zoll-Bildschirm mit Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080) im Format 16:9 bieten, ist das Surface Pro 3 dagegen für die Wiedergabe von Filmen und Bildern weniger gut geeignet, da die meisten Kameras mit 16:9 oder 4:3 aufnehmen. Da Microsoft das Surface Pro 3 eher als Notebook-Ersatz für Business-Anwender sieht, sollte dieser kleine Nachteile nicht zu schwer ins Gewicht fallen.

Surface Pro 3 (Bild: Sarah Tew /CBS Interactive)
Der 12-Zoll-Touchscreen des Surface Pro 3 löst 2160 mal 1440 Pixel auf (Bild: Sarah Tew/CNET).

Trotz des größeren Touchscreens ist das Surface Pro 3 leichter und flacher als der Vorgänger. Es misst 29,2 mal 20,14 mal 0,91 Zentimeter und wiegt samt Magnesiumgehäuse 798 Gramm. Die aktuelle Generation ist 1,35 Zentimeter dick und wiegt über 900 Gramm.

Den sogenannten Kickstand zum Aufstellen des Tablets lässt sich nun stufenlos bis zu einem Winkel von 150 Grad verstellen. Der Windows-Button sitzt nun an der schmaleren Seite neben dem Bildschirm. Die Akkulaufzeit will Microsoft um zehn Prozent auf bis zu neun Stunden erhöht haben. Außerdem verspricht es eine präzisere Steuerung mit dem überarbeiteten Surface-Stift, der nun 256 Druckstufen unterstützt.

Das Surface Pro 3 bietet wie der Vorgänger WLAN (802.11a/b/g/n), Bluetooth 4.0 LE, zwei 5-Megapixel-Kameras, USB 3.0, einen MicroSD-Kartenleser und einen Mini-DisplayPort. Als Betriebssystem ist Windows 8.1 Pro vorinstalliert.

Das Einstiegsmodell mit Core-i3-CPU, 4 GByte RAM und 64 GByte SSD-Speicher kostet 799 Euro. Das kleinste Modell der aktuellen Surface-Reihe mit Core-i5-Prozessor und gleicher Speicherausstattung gibt es erst für 879 Euro.

Außerdem wird Microsoft je zwei Modelle mit Core-i5- und Core-i7-Chip anbeiten. Die Core-i5-Ausführungen kommen mit 4 beziehungsweise 8 GByte RAM und 128 respektive 256 GByte SSD-Speicher. Sie kosten 999 und 1299 Euro. Die Core-i7-Versionen bieten 8 GByte RAM und eine SSD mit 256 oder 512 GByte Kapazität. Sie werden für 1549 respektve stolze 1949 Euro angeboten.

Alle neuen Surface-Modelle lassen sich ab sofort im Microsoft Store vorbestellen. Der Versand erfolgt bis zum 31. August 2014. Außerdem ist auch zahlreiches Zubehör im Microsoft Store erhältlich. Dazu gehören die an die neuen Größe angepassten Type Cover, obwohl Touch und Type Cover 2 für das Surface Pro 2 auch am neuen Modell funktionieren sollen. Die Kombination aus Anstecktastatur und Schutzhülle kostet 129,99 Euro und ist in Schwarz, Rot, Hellblau und Violett verfügbar. Für ein separates 36-Watt-Netzteil verlangt Microsoft 79,99 Euro. Ein Ersatz für den Surface-Stift schlägt mit 49,99 Euro zu Buche und einen Ethernet-Adapter gibt es für 39,99 Euro.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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