Plextor stellt für Upgrades konzipierte SSD-Reihe M6M vor

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plextor-SSD-M6M (Bild: Plextor)

Die mSATA-6-GByte/s-SSD richtet sich an Nutzer von Ultrabooks, Tablet-PCs und anderen Geräten. Sie wird mit Kapazitäten von 64 bis 512 GByte geliefert und liest beziehungsweise schreibt maximal 520 MByte/s respektive 440 MByte/s. Die zufällige Lese-/Schreibgeschwindigkeit liegt bei 94.000 beziehungsweise 80.000 IOPS.

Plextor hat mit der M6M mSATA SSD eine für das Upgrade von Notebooks, Ultrabooks und Tablet-PCs konzipierte SSD-Reihe vorgestellt. Sie eignet sich von Form, Baugröße und Konnektorplatzierung her für alle Geräte, die nach der 2010 etablierten Richtlinie JEDEC MO-300 http://www.jedec.org/news/pressreleases/jedec-publishes-registered-outline-msata-ssd-assembly ausgelegt sind. Mit dem Marvell 88SS9188 kommt zudem der aktuellste Controller dieses Herstellers zum Einsatz. Die Plextor-M6S-SSDs sind ab sofort mit Kapazitäten von 64, 128, 256 und 512 GByte im Handel erhältlich. Die empfohlenen Endkundenpreise liegen zwischen 54 und 319 Euro.

plextor-SSD-M6M (Bild: Plextor)

Da Solid-State-Disks noch vergleichswiese teuer sind, werden sie gerade in günstigeren Geräten nur selten verbaut. SSDs bieten im Vergleich zu HDDs eine höhere Geschwindigkeit, arbeiten geräuschlos, sind unempfindlich gegen Erschütterungen und kommen mit weniger Strom aus – was sich besonders bei der Akkulaufzeit bei mobilen Geräten bemerkbar macht. Eine nachtägliche Aufrüstung kann sich durchaus lohnen – und liefert vor allem beim Start von Anwendungen Geschwindigkeitsvorteile.

Für das Upgrade liefert Plextor die M6M-Serie ohne Gehäuse aus. Der Hersteller gibt die maximale sequenzielle Lese-/Schreibgeschwindigkeit mit 520 respektive 440 MByte/s an. Die zufällige Lese-/Schreibgeschwindigkeiten liegen ihm zufolge bei 94.000 IOPS beziehungsweise 80.000 IOPS. Die hauseigene True Speed-Technologie soll Leistungsvorteile über einen langen Zeitraum gewährleisten und Leistungsabfälle verhindern.

Diesem Ziel dient auch die Unterstützung des TRIM-Befehls. Ohne sie kann bei SSDs nach längerer Nutzung die Performance teilweise beträchtlich sinken. Der Grund ist in den Eigenschaften von Flash-Zellen zu suchen: Flash-Speicher lässt sich nur dann ohne Wartezyklen beschreiben, wenn die entsprechenden Zellen leer sind. Das Betriebssystem löscht Dateien jedoch nur aus dem Inhaltsverzeichnis des Dateisystems, der Controller der SSD bekommt von diesem Löschvorgang nichts mit. Beim erneuten Zugriff auf die Zelle muss er diese daher erst löschen, bevor er sie beschreiben kann. Das TRIM-Feature sorgt allerdings dafür, dass das Betriebssystem dem SSD-Controller mitteilt, welche Datenblöcke nicht mehr benötigt werden. Dieser kann sie dann in Ruhezeiten kann, und später ohne Leistungsverlust wieder beschreiben.

Durch Unterstützung des DEVSLP-Standards (Device Sleep Mode) kann die Leistungsaufnahme auf bis zu 2 mW gedrückt werden, im betrieb sind es laut Datenblatt http://www.kom-agentur.de/uploads/plextor/M6M.pdf (PDF) 0,25 Watt. Die Reaktivierung aus dem DEVSLP-Zustand geht laut Hersteller in 100 Millisekunden vonstatten. Plextors True-Protect-Technologie soll für Datengenauigkeit und der Support von AES-256-Bit-Verschlüsselung für Vertraulichkeit der abgespeicherten Daten sorgen. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) gibt der Hersteller mit von 1,5 Millionen Stunden an, auf seine Speichermedien gewährt er drei Jahre Garantie.

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