Samsung hat Zero Client NX-N2 vorgestellt

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Samsung NX-N2

Die Box soll als Workstation für virtuelle Umgebungen und Cloud Computing zum Einsatz kommen. Zu den zahlreichen Schnittstellen gehören auch sechs USB-Anschlüsse für Peripheriegeräte. Außerdem sind in dem ab 289 Euro erhältlichen NX-N2 Stereolautsprecher integriert.

Samsung hat mit der Zero Client Box NX-N2 eine Möglichkeit vorgestellt, Displays in Cloud Clients zu verwandeln. Das Gerät kann an vorhandene Bildschirme angeschlossen werden und erspart auf diese Weise den Kauf neuer PCs, Thin Clients oder zum virtuellen Client gewandelter Bildschirme wie die von Viewsonic oder Asus. Philips geht einen ähnlichen Weg und packt den Rechner in den Monitor-Standfuß, ist aber teurer als der “Null-Klient” von Samsung.

Samsung NX-N2
Samsungs Zero-Client-Box NX-N2 (Bild: Samsung)

Samsungs NX-N2 ist mit Teradici-Tera2-Prozessor ausgestattet, der die virtuellen Rechner per PCoIP-Standard von Citrix, VMWare und anderen Virtualisierungsumgebungen entgegennimmt und als VDI-Station verarbeitet. Dadurch wirken die vom Server ausgelieferten virtuellen Systeme wie lokale Rechner und sprechen die Schnittstellen des belieferten Clients so an, als handle sich um einen “normalen” (aber teureren) Desktop-Rechner. Gespeichert wird auf virtuellen Laufwerken auf dem Server.

Durch Umstecken des Standfußes kann die kleine Box sowohl horizontal als auch vertikal betrieben werden. Integrierte Stereolautsprecher und sechs USB-Anschlüsse für Peripheriegeräte lassen das virtuelle System wie einen echten Rechner agieren.

Samsung NX-N2
Der simulierte Rechner kann zahlreiche Schnittstellen des Zero Client ansprechen (Bild: Samsung).

Das VDI-System kann per Single-DisplayPort eine Auflösung von 2560 mal 1200 Bildpunkten ausgeben, über einen DVI-Anschluss zweimal 1920 mal 1200 (mit Splitten der 2560er-Auflösung) oder mit der Kombi aus Dual-DisplayPort und DVI zweimal 1920 mal 1200. Als Speicher hat der koreanische Hersteller dem System 512 MByte DDR3-RAM eingebaut – mehr ist nicht nötig, denn der Rest findet auf dem Server statt.

Als Schnittstellen packt Samsung RJ45 mit Gigabit-Ethernet, Mikrofon-in und Audio-Out, DisplayPort und DVI-Out sowie viermal USB 2.0 vorne und zweimal USB hinten dazu. Ohne Verpackung und Zubehör wiegt das System 465 Gramm. Mit Standfuß ist das lüfterlose Gerät 3 mal 15,7 mal 12,9 Zentimeter groß. Die Leistungsaufnahmen gibt der Hersteller mit maximal 30 Watt an, im typischen Betrieb liege sie bei 7 Watt, im Standby unter 1,1 Watt. Samusngs Zero Client Box NX-N2 ist ab sofort für 289 Euro im Handel.

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