Interoute startet geräteübergreifenden und ortsunabhängigen Konferenzdienst

Netzwerke
Interoute One Bridge

Interoute One Bridge soll gleichzeitige Video- und Telefonkonferenzen auf jedem Gerät und von überall ermöglichen. Die Zusammenführung setzt auf Interoutes Netzwerk auf. Bestehende Systeme werden eingebunden und synchronisiert. Die Einwahl in beliebig viele virtuelle Meeting-Räume ist ohne Zusatzkosten möglich.

Wer professionelle Video- oder Sprachkonferenzen veranstalten möchte, hat neben der technischen Zusammenführung von zahlreichen bestehenden Videoconferencing-Lösungen auch das Problem der Abrechnung. Interoute One Bridge will beide Fliegen mit einer Klappe schlagen und integriert Sprachkonferenzen und Videomeetings auf verschiedenen Geräten – und packt die Abrechnung neu an.

Interoute One BridgeDas Abrechnungsmodell geschieht nicht pro Nutzer sondern pro Anschluss und lässt Überschreitungen von vereinbarten Übertragungskontingenten. Die Technik bindet Konferenzsysteme unter anderem von Cisco, Polycom, LifeSize, Radvision, Microsoft (Lync) und Sony ein.

Der Anbieter betreibt eigene Netze: 60.000 Kilometer Glasfaserkabel, 10-Hosting-Rechenzentren, 31 Colocation-Center, 21 Metropolitan-Area-Networks, die Vernetzung von 102 Städten in 30 Ländern und der Betrieb von 10 Seekabel-Landestationen machen es eigenen Angaben zufolge möglich, Latenzen in weltweiten Konferenzen auszugleichen. Interoute verspricht gute Ton- und Bildqualität über weite Strecken und garantiert mit Service Level Agreements die Funktion.

Die Interoute-One-Bridge-Lösung bietet theoretisch unbegrenzt viele Adressen für virtuelle Meeting-Räume. So kann jeder Mitarbeiter einen persönlichen virtuellen Meeting-Raum haben, der immer verfügbar und niemals bereits gebucht und besetzt ist. Microsoft Lync-Anwender können sich an Meetings beteiligen, Videos in HD-Qualität, Sprache und Inhalte mit herkömmlichen Videokonferenzsystemen, Nutzern von Smartphone und Tablet sowie anderen Lync-Nutzern teilen. Die eingebaute WebRTC-Funktionalität erlaubt den Zugriff über jeden Online-Zugang.

Ein Management-Portal, das Überblick über aktuelle Nutzungsstatistiken und Kosten liefert, bietet auch Funktionen zur Einrichtung virtueller Besprechungsräume. Die Abrechnung pro Anschluss und nicht pro Nutzer erlaubt, die vereinbarte Kapazität um bis zu 50 Prozent zu überschreiten, ohne dass dafür Kosten anfallen. Globale SIP-Trunking-Funktionen erlauben zudem gleichzeitige Voice- und Videoanrufe beim selben Meeting via PC, Videokonferenzanlagen oder Tablets und Smartphones. Genaue Preise nennt der Anbieter nicht, da sie individuell je nach Menge der Standorte, Anschlüsse, Netzwerk-SLAs und erforderlichen Bandbreiten errechnet werden.

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