Aldi verkauft ab 28. Mai Multimedia-PC mit 2 TByte großer Festplatte

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Mit dem Medion Akoya E4000 E verkauft Aldi verkauft ab 28. Mai einen Multimedia-PC mit 2 TByte großer Festplatte (Bild: Medion).

Das Modell Medion Akoya E4000 E steht ab 28. Mai bei Aldi Nord in den Filialen. Der Quad-Core-Prozessor arbeite mit einer Taktrate von bis zu 3,9 GHz. Außerdem verbaut Medion vier GByte Arbeitsspeicher, Kartenleser, DVD-Brenner und installiert Windows 8.1 als Betriebssystem.

Aldi Nord verkauft mit dem Medion Akoya E4000 E ab 28. Mai für 399 Euro einen als Multimedia-Rechner positionierten Komplett-PC. Er wird von AMDs Quad-Core-Prozessor A10-7800 Accelerated angetrieben, dessen Standardtaktrate von 3,5 GHz sich mittels der Turbo-Core-Technologie des Herstellers auf bis zu 3,9 GHz hochschrauben lässt. Ihm stehen 4 GByte Arbeitsspeicher mit 1866 MHz, der sich auf maximal 2 mal 8 GByte aufrüsten lässt, sowie eine Radeon-R7-Grafik zur Seite.

Mit dem Medion Akoya E4000 E verkauft Aldi verkauft ab 28. Mai einen Multimedia-PC mit 2 TByte großer Festplatte (Bild: Medion).

Die Festplatte fällt mit zwei TByte für Komplettsysteme sehr groß aus. Zudem kann der Speicherplatz über den Medion-Datenhafen erweitert werden. Der bei vielen Medion-Rechnern übliche “Datenhafen” ist eine Vertiefung auf der Oberseite des Rechnergehäuses, über die sich externe Festplatten von Medion ohne Kabelverbindung via USB 3.0 an den Rechner anschließen lassen. Außerdem sind ein Multistandard-DVD-/CD-Brenner mit DVD-RAM und Dual-Layer-Unterstützung sowie ein Multikartenlesegerät an Bord.

Zur Einbindung ins Heimnetzwerk verfügt der Akoya E4000 E über WLAN (802.11n) sowie einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Außerdem sind auf der Vorderseite einmal USB 2.0 sowie Buchsen für Mikrofon und Kopfhörer verbaut. Auf der Rückseite finden sich je zweimal PS/2,USB 2.0 und USB 3.0 und je einmal HDMI, VGA sowie Lautsprecheranschlüsse.

Neben dem Betriebssystem Windows 8.1 in seiner aktuellen Version hat Medion auch eine ganze Reihe mehr oder weniger nützlicher Programme aufgespielt. Dazu gehört ein Windows-8.1-App-Paket, das aus Brenn-, Fotobearbeitungs und dem Screenshot-Programm Snap von Ashampoo bestehend “Medion Media Pack” sowie vergleichbare Software von Cyberlink. Die wird allerdings noch durch das Videobearbeitungsprogramm Cyberlink PowerDirector ergänzt wird. Eine 30-Tage-Testversion einer Antivirensoftware gehört ebenso zum Zusatzprogramm wie eine kostenlose Testversion von Microsoft Office 365 und natürlich die Software Windows Essentials

Der Akoya E4000 E misst 18 mal 37,5 mal 41,5 Zentimeter und wiegt rund neun Kilogramm. Zum Lieferumfang gehören auch eine kabelgebundene Tastatur und Maus sowie Netzkabel, Windows-8.1-Recovery-DVD, Support DVD, Bedienungsanleitung und Garantiekarte. Wie üblich gewähren Medion und Aldi auf den Rechner drei Jahre Garantie.

399 Euro als Preis für einen Desktop-PC scheint sich bei Aldi bewährt zu haben: Schon seit Januar 2012 gibt es immer wieder Rechner zu diesem Preis. Damals war es der Akoya E4055D, der sich vom aktuellen Angebot nur in wenigen Punkten unterschied. Zum Beispiel war nur eine ein TByte große Festplatte an Bord und als Prozessor kam der AMD A8-3820 zum Einsatz.

Im September 2012 kam dann mit dem Akoya E4065 D ein Modell mit dem 3,2-GHZ-Prozessor A8-5500 von AMD, einer Radeon-HD7560D-Grafik sowie wieder 1 TByte Speicherplatz und 4 GByte RAM. Beim Akoya E4070 D, der im Januar und im Mai 2013 bei Aldi stand, war dann vor allem neu, dass Windows 8 vorinstalliert war. Natürlich wurden aber auch die Kernkomponenten aufgerüstet: So fanden sich vor einem Jahr die AMD-Quad-Core-Prozessor A10-5700 Accelerated sowie für die Grafik eine Radeon HD 7660D DirectX11 in dem Rechner.

Die zwei folgenden Aldi-Angebote setzten dann auf Intel-Prozessoren: Der Akoya E2040 D im November 2013 auf einen Core-i3-4130, der Akoya E2215 D auf den Intel-Pentium-Prozessor G3220 mit einer Taktfrequenz von 3,0 GHz.

Die wesentliche Neuerung bei der aktuellen Generation des gemeinsamen Aldi-Medion-Angebots ist also vor allem die große Festplatte. Wer ein vergleichbares System im Internet sucht, wird kaum fündig: Zwar gibt es Angebote, die preislich nur wenig (50 bis 60 Euro) über diesem Niveau zu liegen scheinen. Sie locken teilweise sogar mit doppelt so viel RAM, bei ihnen fehlen in der Regel dann aber Betriebssystem, Kartenleser und WLAN.

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