Intel läutet zweite Runde der Make it Wearable Challenge ein

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Intel (Bild: Intel)

Bewerbungen können bis zum 25. Mai eingereicht werden. Insgesamt hat Intel für den Wettbewerb in zwei Kategorien Preisgelder in Höhe von über 1,3 Millionen Dollar ausgelobt. Davon bekommt 500.000 Dollar der Gesamtsieger des Development Track. Den Gewinnern des Visionary Track winken 5000 Dollar sowie die Einladung zur Abschlussgala in San Francisco.

Intel sucht mit der zweiten Runde seiner Make it Wearable Challenge erneut Ideen und konkrete Produkte rund um das Thema Wearable Computing. Insgesamt stehen im Rahmen des Wettbewerbs Preisgelder in Höhe von über 1,3 Millionen Dollar bereit. Davon bekommt 500.000 Dollar der Gesamtsieger des “Development Track”. Die fünf Gewinner des “Visionary Track” erhalten immerhin noch 5000 Dollar, außerdem übernimmt Intel für sie die Kosten für die Reise zur Abschlussveranstaltung in San Francisco.

Intel läutet zweite Runde der Make it Wearable Challenge ein

Zur Teilnahme am Visionary Track genügt ein einminütiges Video mit der Beschreibung der Idee. Die eingeriechten Videos werden dann von einer Jury anhand ihres Innovationsgrades und den “möglichen positiven Auswirkungen für die Welt” beurteilt. Im Development Track verlangt Intel dagegen einen detaillierter ausgearbeiteten Vorschlag und ein Video, in dem des Produkt gründlicher erklärt wird.

Pro Teilnehmer dürfen maximal zehn Videos mit unterschiedlichen “Visionen” eingereicht werden. Außerdem müssen die Teilnehemr mindestens 13 Jahre alt sein und dürfen für ihr Projekt bisher nicht mehr als fünf Millionen Dollar Investitionen erhalten haben. Die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden sich auf der Website des Wettbewerbs.

Der Chipfabrikant engagiert sich mit der Make it Wearable Challenge erneut im Bereich Wearable Computing, der für ihn offenbar immer wichtiger wird. Anfang des Jahres hatte CEO Brian Krzanich auf der CES in Las Vegas eine Smartwatch und ein Headset vorgestellt und erklärt, Intel arbeite auch an einem Kopfhörer mit biometrischen Eigenschaften, der über den Klinkenanschluss eines Smartphones mit Strom versorgt wird.

Zudem sprach Krzanich auch von einem Baby-Strampelanzug, der unter anderem Atemsignale an eine Kaffeetasse senden kann, mit der er verbunden ist. Diese zeigt daraufhin relevante Informationen zum Zustand des Kindes auf einem kleinen Display an. Möglich macht das ein in eine SD-Karte integriertes Computersystem namens Intel Edison. Es verfügt über eine Intel-CPU sowie einen Multicontroller-Kern und stellt die benötigte Kommunikationsverbindung per Bluetooth oder WLAN her.



Intel entwickelt auch eine Technik namens “Perceptual Computing”, die es soll Computern mittels Gesten-, Sprach- und Gesichtserkennung ermöglichen soll, ihre Umgebung zu erfassen. Ein erstes auf der CES vorgestelltes Produkt, das diese Technik verwendet, ist die 3D-Kamera Real Sense. Sie besitzt die Größe eines Zeigefingers und kann – etwa bei einer Telefonkonferenz – den Hintergrund eines dargestellten Objekts verändern.

Im September 2013 stellte Intel die Chipreihe “Quark” vor, die unter anderem für Wearable Computing konzipiert wurde. Außerdem hat der Konzern verstärkt in Firmen aus dem Bereich investiert. Beispielsweise unterstützte es das Unternehmen Thalmic Labs und gab ein “bedeutendes” aber nicht konkret beziffertes Investment in die Firma Recon Instruments bekannt. Das Unternehmen arbeitet an einer Computerbrille. “Wir sehen in Recon Instruments eine überzeugende Technologie und eine solide Strategie, um aus der tragbaren Revolution Kapital zu schlagen”, erklärte Mike Bell, General Manager der New Devices Group von Intel, damals.




Johannes Kreuzer, CEO bei Cosinuss, im Interview mit ITespresso zum Thema Wearable Computing

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