Apsec stellt iOS-App Password Protector vor

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Password Protector

Die iOS-App ist ein klassischer Passwort-Manager und verwaltet Kennworte und andere sensible Informationen für iPhone-Anwendungen, Cloud-Dienste, PIN-Codes für Smartphones und Bankautomaten. Die deutsche Anwendung verschlüsselt sie und holt sie nur über ein Master-Passwort wieder hervor. Auch sichere Codes kann das Programm generieren.

Die Applied Security GmbH (Apsec) hat mit der iOS-App Password Protector eine Möglichkeit vorgestellt, vertrauliche Zugangsdaten zu sichern. Passwörter, PIN-Codes, Geheimzahlen und zusätzlichen Account-Informationen werden von der Software dazu in AES 256 (Advanced Encryption Standard) codiert und abgelegt. Sie werden bei Gebrauch entschlüsselt und weitergeben – der User muss sich also nur ein Master-Passwort merken, um die anderen Zugänge aus dem chiffrierten Speicher zu holen.

Apsec Password Protector Verwaltung
Password Protector erzeugt und verwaltet sichere Zugänge für das iPhone (Bild: Applied Security).

Die App erzeugt auch selbst sichere Kennwörter: Mindestens zwölfstellige Kombinationen aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Zeichen, die sich nicht so einfach auswendig lernen aber auch nur schwer hacken lassen, entstehen in der App und werden kryptographisch abgelegt. Zudem erinnert das Produkt in regelmäßigen Zeitintervallen daran, neue Zugangsdaten festzulegen.

Der Password Protector kann mehrere Passwort-Container für unterschiedliche Einsatzzwecke erstellen. Eine beliebige Container-Anzahl enthält in ihren Fächern Einträge wie Passwörter, E-Mail-Adressen, URLs oder Daten für Onlineshops. Die Inhalte der Container lassen sich in Apples iCloud zwischenspeichern und so mit anderen Geräten synchronisieren.

Das Programm ist im AppStore erhältlich und läuft auf den iPhone-Modellen 5s, 5c, 5, 4s und 4 ab iOS 6. Das wahlweise deutsche oder englischsprachige Programm kostet 3,59 Euro und ist neun MByte groß. Wieviel die App nach dem Einführungszeitraum (bis 31. Mai 2014) kosten wird, hat der Hersteller selbst noch nicht festgelegt. Vergleichbare iPhone-Produkte kosten derzeit um die 14 Euro.

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