Microsoft stellt Vorabversion von Desktop-as-a-Service bereit

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Die Preview kann kostenlos genutzt werden. Der Dienst nennt sich offiziell Azure RemoteApp. Anwender erhalten damit Zugang zu Windows-Server-Applikationen. Hierfür kann eine Reihe von Mobilgeräten verwendet werden. Noch in diesem Jahr soll eine Finalversion herauskommen.

Microsoft hat einen Desktop-as-a-Service mit dem Codenamen “Mohoro” nun unter dem Namen Azure RemoteApp als öffentliche Vorabversion zur Verfügung gestellt. Anwender erhalten damit Zugang zu Windows-Server-Applikationen. Der Zugriff ist von zahlreichen Mobilgeräten aus möglich. Zunächst sind Client-Apps für Windows, Mac OS X, iOS und Android erhältlich.

Microsoft hat einen Desktop-as-a-Service mit dem Codenamen

Seine Mohoro-Pläne hat der Konzern aus Redmond erstmals auf der TechEd 2014 präsentiert. Microsoft-Beobachterin Mary Jo Foley von ZDNet.com hatte zum ersten Mal im Mai 2013 über ihre Kontakte im Unternehmen davon gehört.

Laut Microsoft soll die Final von Azure RemoteApp noch 2014 verfügbar werden. Bezüglich der Preise hält sich das Unternehmen noch bedeckt. Die Nutzung der Preview ist kostenlos. Es bleibt noch unklar, ob Microsofts Sicherheits- und Gerätemanagement-Dienst Windows Intune benötigt wird, um per RemoteApp Anwendungen bereitzustellen. Foleys Quellen hatten dies als wahrscheinlich bezeichnet.

Mit dem RemoteApp-Dienst können Nutzer Apps so ausführen, wie es bereits jetzt mit RemoteApp unter Windows Server möglich ist. Microsofts Hosting-Partner dürfen RemoteApp-Funktionen auch als Bestandteil von Remote-Desktop-Services in Kombination mit Windows Server offerieren. Microsoft bietet exakt diese RemoteApp-Dienste mit Azure RemoteApp schließlich auch selbst an. Testern der Preview macht Microsoft überdies optional eine “App-Sammlung” innerhalb von Office 2013 Personal Plus verfügbar.

Im Bereich Desktop-as-a-Service misst sich Microsoft mit etablierten Akteuren wie Amazon Web Services, Citrix, T-Systems und VMWare. AWS hat sein Angebot WorkSpaces – einen virtuellen Windows-7-Desktop – gerade erst vor einer Woche in Europa freigegeben.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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