Mai-Patchday: Microsoft und Adobe werden gravierende Sicherheitslücken schließen

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Microsoft-Patchday (Bild: silicon)

Der Konzern aus Redmond stellt unter anderem Updates für Windows, Internet Explorer und SharePoint Server bereit. Zudem sollen Probleme in Office 2007, 2010 und 2013 behoben werden. Adobe hat Patches für Reader XI und Acrobat XI für Windows und Mac OS X angekündigt.

Am kommenden Dienstag wird Microsoft insgesamt acht Sicherheitsupdates bereitstellen. Laut einer Vorankündigung schließen sie unter anderem als kritisch eingestufte Lücken in Windows, Internet Explorer und SharePoint Server. Zudem wird auch Adobe eine nicht näher benannte Zahl an ebenfalls als kritisch klassifizierten Schwachstellen in Reader und Acrobat beseitigen.

Microsoft Februar-Patchday

Die gravierende Sicherheitslücke in Windows und dem Internet Explorer betrifft Anwender von Server 2003, Vista, Server 2008, 7, Server 2008 R2, 8 und 8.1, Server 2012 und 2012 R2 sowie RT und RT 8.1. Das lässt die Vermutung zu, dass sie sich auch in Windows XP befindet. Gegenüber der Schwachstelle im Internet Explorer, welche Microsoft Anfang Mai außerplanmäßig gepatcht hatte, bleibt die Lücke diesmal in Windows XP jedoch ohen Patch.

Überdies stecken Fehler in SharePoint Server 2007, 2010 und 2013 sowie Office 2007, 2010, 2013 und 2013 RT. Das von den Office-Schwachstellen ausgehende Risiko klassifiziert Microsoft als hoch. Dies gilt auch für die Lücken, die vier zusätzliche Patches für Windows schließen sollen. Ausgehend von den als fehlerhaft bezeichneten Produkten ist anzunehmen, dass drei der vier Windows-Updates und auch beide Fixes für Office sowohl Windows XP als auch das ebenfalls nicht mehr unterstützte Office 2003 betreffen.

Darüber hinaus hat Microsoft eine neue Version des Windows-Tools zum Entfernen bösartiger Software sowie mehrere nicht sicherheitsrelevante Patches angekündigt. Sie alle sind am 13. Mai ab etwa 19 Uhr deutscher Zeit verfügbar. Da das Unternehmen im Vorfeld des Patchdays keine genauen Angaben zur Zahl der korrigierten Fehler macht, kann es durchaus sein, dass ein Patch auch mehrere Schwachstellen behebt.

Einer Mitteilung von Adobe zufolge sind Reader XI und Acrobat XI (Version 11.0.06 und früher) für Windows und Mac OS X anfällig. Das Unternehmen wird aber auch den Vorgängervarianten Reader und Acrobat X (10.1.9) ein Update verpassen. Genau wie Microsoft gibt auch Adobe erst am eigentlichen Patchday die Details zur Zahl der existierenden Lücken bekannt.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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