Achte Lange Nacht der Computerspiele in Leipzig

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Das Festival wird von der HTWK Leipzig ausgerichtet. Die Geschichte und Kultur sowie das Entwickeln von Spielen stehen neben der Unterhaltung im Vordergrund. An über 200 verschiedenen Spielstationen – unter anderem an historischen Konsolen – können sich die Teilnehmer messen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Am Samstag, den 10. Mai, findet von 16 Uhr bis 3 Uhr Morgens auf einer Fläche von insgesamt 2500 Quadratmetern die achte “Lange Nacht der Computerspiele” in Leipzig statt. Gastgeber des Festivals ist die HTWK Leipzig (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur). Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung zu dem Ereignis, zu dem etwa 2000 Besucher erwartet werden, ist nicht erforderlich.

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Bei der achten Langen Nacht der Computerspiele auf dem Gelände der HTWK Leipzig können Teilnehmer auch historische Spielkonsolen der Siebziger- und Achtzigerjahre ausprobieren (Bild: schreibfabrik.de).

Auf der achten Ausgabe der Langen Nacht der Computerspiele stehen Geschichte und die Kultur sowie das Entwickeln von Computerspielen im Vordergrund. Über 200 Spielstationen werden ausgestellt sein. Neben aktuellen PCs umfassen diese auch die ersten Heimcomputer und Konsolen aus den Siebziger- und Achtzigerjahren. Zu den Highlights zählen ein Verbund aus historischen Atari-Computern und eine Rennspielstrecke aus acht PCs. Hinzu kommen Arcade-Automaten und ein Fahrsimulator. An den verschiedenen Stationen sind Einzelspiele, Turniere oder E-Sport-Matches möglich. Auch Tanzspiele werden angeboten.

Auf einem 80 Quadratmeter großen Fußballfeld kommen zudem Robotermannschaften aus drei Städten zu Freundschaftsspielen zusammen. Freilich wird auf einer Computerspielveranstaltung auch der 25. Geburtstag des Game Boy in Form einer Vitrinenschau, eines Handheld-Netzwerks sowie eines Community-Treffens von Nintendo-3DS-Besitzern zelebriert.

Außerdem kommen selbst Freunde “analoger” Brett- und Kartenspiele auf ihre Kosten. Diese treffen sich bei Interesse in der großen HTWK-Cafeteria. Wem überhaupt nicht nach Spielen zumute ist, dem stehen unter anderem auch eine Lötwerkstatt, ein Anime-Kino oder eine 3D-Drucker-Austellung zur Verfügung.

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Auf der Langen Nacht der Computerspiele treten sogar Roboter-Teams aus drei Städten zu Freundschaftsspielen gegeneinander an (Bild: schreibfabrik.de).

Darüber hinaus stellen zwei Dutzend Nachwuchsentwickler und Studios ihre Neuentwicklungen vor und tauschen ihre dabei gewonnenen Erfahrungen aus. Auch Game-Design-Schulen werden vor Ort sein, um ihr Studienangebot zu präsentieren.

Begleitet wird das Festival bis in die Nachtstunden hinein von Vorträgen und Diskussionen, während ein Spielemusikradio sowie zwei Live-Konzerte am Commodore 64 die Veranstaltung musikalisch untermalen. Vor der eigentlichen Langen Nacht der Computerspiele findet außerdem ein Tag der offenen Tür mit Experimenten, Führungen und sogenannten Schnuppervorlesungen statt.

Retro-Quartett

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Retro-Quartett: Amiga 500
Der Amiga 500 von Commodore wurde 1987 vorgestellt. Sein Vorgänger, der Amiga 1000, war einer der ersten 16-Bit-Computer mit Grafiktechniken, wie sie zuvor nur teure Highend-Systeme hatten. Der „500er“ war der meistverkaufte Amiga.
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