Start-Up TerminApp bekommt Millioneninvestment

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TerminApp Logo (Bild: TerminApp)

Die kostenlose Buchungslösung für Dienstleister bekommt in der zweiten Finanzierungsrunde von drei Privatinvestoren Geld. Zur genauen Höhe macht das Münchner Start-up keine Angaben. Die Finanzspritze soll helfen, das System zu verbessern und das Angebot auch in Österreich und der Schweiz zur Verfügung zu stellen.

Das Münchner Start-up TerminApp hat die zweite Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. In deren Rahmen erhielt sie von insgesamt drei neuen Privatinvestoren einen zumindest siebenstelligen Betrag. Zur genauen Höhe des Investments macht das junge Unternehmen ebenso wenig Angaben wie zu den Namen der neuen Geldgeber.

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Das eingenommene Geld soll unter anderem aufgewendet werden, um das Angebot demnächst auch Dienstleistern und deren Kunden in Österreich und der Schweiz zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll das System verbessert und verfeinert werden. Dazu gehört zum Beispiel, dass eine App für Windows Phone vorgestellt werden soll – Pendants für PC, Mac, Android, iPad und iPhone liegen bereits vor.

TerminApp richtet sich an Dienstleister, die Kunden damit die Möglichkeit bieten können, darüber Termine mit ihnen zu vereinbaren. Die Nutzung ist für Kunden immer und für Dienstleister grundsätzlich kostenlos. Letztere können aber kostenpflichtige Zusatzmodule hinzubuchen. Dazu gehört etwa die Nutzung durch mehr als 5 Mitarbeiter (5 Euro pro Monat), die Nutzung des Newslettertools (12,50 Euro pro Monat), ein Erinnerungsservice per SMS (9,90 Euro pro Monat) oder E-Mail (3 Euro monatlich) sowie ein Homepage-Creator (12,50 Euro monatlich).

TerminApp-Web-App-Tagesansicht (Grafik: TerminApp GmbH).
Tagesansicht in der Web-App der TerminApp (Bild: TerminApp GmbH)

Leistungsmerkmale wie Öffnungszeiten, Arbeitstage und Mitarbeiter können vom Dienstleister immer frei gewählt und angepasst werden. Auch die Möglichkeit, dass Mitarbeiter ihre Termine über den Kalender selbst verwalten, gehört stets zum Funktionsumfang.

Der bekannteste Wettbewerber des Münchner Start-ups ist das schweizerische Unternehmen Doodle mit seinem Angebot BookMe. Dieses kostet derzeit für jeden Mitarbeiter neun Euro zuzüglich Mehrwertsteuer pro Monat.

Die ersten 30 Tage können Dienstleister BookMe mit vollen Funktionsumfang gratis testen. Bei BookMe erhalten Dienstleister und Kunde in jedem Fall eine Benachrichtigung per E-Mail. Mit akzeptieren der Buchung wird diese zudem direkt in den Kalender des Dienstleisters eingetragen.

Die TerminApp GmbH wurde von Andreas Knürr, Boyan Tanchev und Hristo Hristakiev, alle drei von Webmedia7, zusammen mit Markus Olivier, Geschäftsführer der Green Gecko Beteiligungs GmbH, Thomas Lang von 3-2-1-ignition Private Equity & Companies sowie Rechtsanwalt Philipp gegründet und in Kooperation mit der Webagentur Webmedia7 entwickelt. Das Start-up wird durch ein Investorenkonsortium und Venture-Capital-Firmen unterstützt.

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