Bericht: Apple bringt offenbar neue MacBook-Air-Modelle

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Demnach sollen sie in der kommenden Woche erscheinen und angeblich schnellere CPUs enthalten. Intel hat erst vor einigen Tagen neue Prozessoren mit einem um 100 MHz erhöhten Grundtakt vorgestellt. Überdies soll Apple in den neuen Modellen SSDs mit größeren Speicherkapazitäten offerieren.

Die französische Technik-Site MacGeneration meldet, dass Apple in der nächsten Woche seine MacBook-Air-Reihe aktualisieren wird. Die Geräte mit einer Displaydiagonalen von 11 beziehungsweise 13 Zoll sollen in der Basisausstattung neue Intel-CPUs mit einer Taktung zwischen 1,4 und 1,5 GHz erhalten.

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Zudem könnte Apple laut dem Bericht die Speicherkapazität der entweder verbauten oder optional erhältlichen SSD-Laufwerke erweitern. Weitergehende Änderungen oder gar neue Funktionen sind demzufolge anscheinend aber nicht vorgesehen. Die gegenwärtig aktuellen Modelle der Reihe hatte Apple im vergangenen Juni auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz präsentiert.

Auch AppleInsider hält neue MacBook-Air-Geräte für wahrscheinlich, da Intel erst vor kurzem über 40 neue Haswell-CPUs angekündigt hat – darunter auch Mobilprozessoren. Sie liefern einen in der Regel um 100 MHz erhöhten Basistakt, was sich letztlich in einer um wenige Prozentpunkte verbesserten Leistung bemerkbar macht. Dagegen ist es eher unwahrscheinlich, dass die kommenden MacBooks bereits die nächste Prozessor-Generation Broadwell beinhalten, da diese offiziell erst in der zweiten Jahreshälfte 2014 verfügbar sein soll.

Darüber hinaus verweist AppleInsider darauf, dass bei einigen US-Händlern verschiedene MacBook-Air-Modelle nicht mehr erhältlich sind. Von den insgesamt 19 angebotenen Varianten sind Mac Price Guide zufolge – etwa bei Amazon und BestBuy in den USA – nur vier lieferbar. In der Regel sei dies ein frühes Indiz für neue Modelle, so AppleInsider weiter.

Apples Mac-Verkäufe haben sich im ersten Quartal deutlich besser entwickelt als der Branchendurchschnitt. Während der PC-Markt in diesem Zeitraum weltweit um 1,7 Prozent schrumpfte, legte der Konzern aus Cupertino hinsichtlich seiner Absatzzahlen um 5 Prozent zu. Allerdings erzielten Lenovo und Dell zwischen Januar und März mit 10,9 respektive 9 Prozent ein noch größeres Wachstum.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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