Apple ermöglicht Nutzern nun öffentlichen Beta-Test von Mac OS X

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Erstmals verschafft der Konzern aus Cupertino der Öffentlichkeit Zugang zu den Vorabversionen seiner Software. Anwender unterliegen jedoch einer Verschwiegenheitspflicht. Die Veröffentlichung von Informationen oder Screenshots ist daher untersagt.

Es ist das erste Mal, dass Apple der Öffentlichkeit Zugang zu den Vorabversionen seiner Software ermöglicht. Damit überrascht der als außerordentlich diskret bekannte Konzern seine Nutzer. Andere Unternehmen – etwa Microsoft und Google – setzen dagegen schon längst interessierte Nutzer ein, um frühzeitig Fehler in ihren Produkten ermitteln zu können. Über die für Apple bemerkenswerte Maßnahme hatte The Loop zuerst berichtet.

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Für das Beta-Testprogramm können sich Anwender auf der Apple-Homepage anmelden. Aktuell beschränkt sich das Angebot auf Betaversionen von Mac OS X Mavericks. Nach der erfolgreichen Registrierung haben Nutzer die Möglichkeit, auf die am Montag freigegebene OS-X-Version 10.9.3 mit der Buildnummer 13D45a zuzugreifen. Teilnehmer des Beta-Tests können Fehler und andere Auffälligkeiten per integriertem Feedback-Assistenten, der sich nach der Installation der Beta im Dock befindet, direkt an Apple melden.

Jeder, der zumindest 18 Jahre alt ist, kann an dem Testprogramm teilnehmen. Allerdings ist die Veröffentlichung von Screenshots oder Informationen zu den Vorabversionen untersagt. Ob weitere Apple-Produkte künftig für einen öffentlichen Beta-Test zugelassen werden, ist aktuell noch ungewiss.

[mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de]

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