Optoma stellt lichtstarke Business-Beamer vor

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Die Projektoren EH415 und W415 sind für größere Konferenzräume konzipiert. Durch das relativ niedrige Gewicht lassen sich die Beamer aber auch innerhalb des Hauses transportieren. Daneben sind Schnittstellen für Unternehmens-Netzwerk und Konferenzsysteme vorhanden.

Für den Business-Einsatz oder für Schulungen hat der Projektorspezialist Optoma zwei neue Projektoren vorgestellt, den EH415 und den W415. Beide Geräte bieten eine Helligkeit von mehr als 4000 Lumen, beim EH415 stehen 4200, beim W415 sogar 4500 Lumen im Datenblatt. Damit sollte eine Präsentation auch in nicht abgedunkelten Räumen stattfinden können. Der EH415 bietet Full HD (1920 × 1080), der W415 WXGA (1280 x 800) als native Auflösung.

Um eine nicht hundertprozentig optimale Aufstellung zu korrigieren, verfügen die Geräte über die Funktion Lens Shift. Dabei kann man durch das Verstellen der Projektionsachse am Objektiv die Unschärfen und Verzerrungen ausschalten, die entstehen, wenn der Beamer nicht genau im 90-Grad-Winkel zur Projektionsfläche steht.

Die Optoma-Projektoren sind zwar für den Einsatz in Unternehmen konzipiert und sind idealerweise fest installiert, trotzdem macht das verhältnismäßig geringe Gewicht von 3,4 Kilo es möglich, die Geräte hin und her zu transportieren.

Als Projektionstechnik kommt das von Texas Instruments entwickelte DLP (Digital Light Processing) zum Einsatz. Die Technik wird auch in Heimkino-Beamern verbaut und bietet gute Bildqualität, ohne dass die Farben auf Dauer verblassen.

Unternehmen, die den Optoma-Projektor auch für Videos oder Computerspiele benutzen wollen, können auch Spielekonsolen wie Microsofts Xbox 360 oder Sonys PS3 anschließen. Entsprechende 3D-Formate unterstützen die Geräte ebenfalls.

Mit einer Helligkeit von deutlich über 4.000 Lumen sind die äußerlich baugleichen Optoma-Projektoren EH415 und W415 auch für den Einsatz in großem Konferenzräumen gedacht. (Foto: Optoma)
Mit einer Helligkeit von deutlich über 4.000 Lumen sind die äußerlich baugleichen Optoma-Projektoren EH415 und W415 auch für den Einsatz in großem Konferenzräumen gedacht. (Foto: Optoma)

Neben geschäftlichen Anwendungen als Präsentations-Projektor beherrschen die Geräte auch den “Dicom Simulationsmodus” für den Einsatz in der Medizin. In diesem Modus ist der Beamer auf die präzise und standardisierte Darstellung von Röntgenbildern optimiert. Dicom (Digitale Bildverarbeitung und -kommunikation in der Medizin) ist ein Standard für das Bilddaten-Management in der Medizin.

Die Geräte lassen sich auch ins Unternehmensnetzwerk integrieren und zentral steuern. Standards wie die Mediensteuerungs-Systeme Crestron und Extron oder das Konferenztechnik-System AMX werden unterstützt.

Der W415 kostet 1.199 Euro, für den EH415 verlangt der Hersteller 1.799 Euro.

Als Alternative kommen ähnlich konzipierte Business-Beamer von Unternehmen wie Epson, Casio, Benq oder Infocus infrage.

Beim Kauf sollten Anwender nicht nur auf die Lichtstärke und die möglichen Projektionsformate und Auflösungen achten, sondern auch auf die Betriebslautstärke. Da die Lampen sehr heiß werden können, benötigen Projektoren immer einen aktiven Lüfter. Gerade in kleinen Räumen kann sich ein allzu lauter Lüfter unangenehm bemerkbar machen.

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