Ansturm bei Kickstarter auf 3D-Drucker für 299 Dollar

DruckerNetzwerkeWorkspace
The Micro M3D 3D-Drucker (Bild: M3D)

Seine Macher bezeichnen ihn als den ersten, wirklich für Verbraucher geeigneten 3D-Drucker. Ihr Finanzierungsziel von 50.000 Dollar haben sie auf der Crowdfunding-Plattform in lediglich elf Minuten erreicht. Die Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 7. Mai 2014.

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter sorgt das Projekt M3D derzeit für erhebliches Aufsehen. Das Finanzierungsziel von 50.000 Dollar hat es in neuer Rekordzeit von lediglich 11 Minuten erreicht, bislang wurden über 2,5 Millionen Dollar in das den M3D gesteckt und die Finanzierungsrunde läuft noch bis zum 7. Mai 2014.

The Micro M3D 3D-Drucker (Bild: M3D)

Der 3D-Drucker kommt als Würfel mit einer Seitenlänge von 18,5 Zentimeter und wiegt nur etwa ein Kilogramm. Er arbeitet mit gängigen 1,75-mm-Filamenten und verarbeitet Materialien wie ABS, PLA oder Nylon. Sein Bauraum von rund 10 Zentimetern in allen Richtungen ist deutlich kleiner als bei ähnlichen 3D-Druckern. Die Positionierungsgenauigkeit in X- und Y-Richtung ist mit 15 Mikrometern angegeben.

Laut M3D lassen sich mit dem Gerät personalisierte Produkte, Spielzeug und Schmuck herstellen, kreative Ideen oder sogar die eigene Geschäftsmodelle entwicklen. Anfänger wie Experten sollen das Gerät auspacken und sofort in Betrieb nehmen können, um eigene oder aus dem Internet bezogene 3D-Modelle auszudrucken.

Mit einem Computer wird er per USB verbudnen. Der Anbieter will eine selbst entwickelte Software mitliefern, die unter Windows, Mac OS X sowie Linux läuft. Sie soll sich über eine einfach gehaltenene Oberfläche auch mit einem Touchscreen bedienen lassen.

Erste Unterstützer konnten sich die Lieferzusage für einen Micro-3D-Drucker bereits für 199 Dollar erkaufen. Aktuell sind nur noch 3D-Drucker in Förderstufen ab 299 Dollar im Angebot. Der spätere, reguläre Verkaufspreis steht noch nicht fest. Mit der Auslieferung will der Hersteller im August 2014 beginnen, wobei Förderer mit höheren Zusagen zuerst an die Reihe kommen. Die anderen müssen unter Umständen bis März 2015 warten. Wer M3D fördern will, benötigt ein Amazon-Payments-Konto. Interessenten aus Europa müssen zudem mit zusätzlichen Versandkosten zwischen 50 und 75 Dollar rechnen.

[mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen