Roboter-Baukasten TinkerBots ist ab sofort vorbestellbar

Start-UpUnternehmen
TinkerBots ist ab sofort vorbestellbar. (Bild: Kinematics)

Aus den Bausteinen können sich Kinder einfache Roboter zusammenbauen. Über die Record-and-Play-Funktion lassen sich Bewegungsmuster definieren. Die Module sind zudem mit Lego-Bausteinen kombinierbar. Im zweiten Quartal 2015 sollen die TinkerBots zu Preisen ab 159 Dollar im Handel verfügbar sein.

Auf der CeBIT 2014 hat das Start-up Kinematics für TinkerBots den Innovations Award gewonnen, nun startet die Crowdfunding-Phase für den Roboter-Baukasten auf Indiegogo. Kinder können sich mit diesem ohne großen Aufwand eigene bewegliche Spielzeuge bauen. Laut der CeBIT-Jury “hat der Baukasten das Potenzial, auch Jugendliche und technikinteressierte Erwachsene an das Thema Robotik heranzuführen.”

TinkerBots ist ab sofort vorbestellbar. (Bild: Kinematics)

Damit sich die Roboter auch bewegen können, verfügen die TinkerBots über eine Record-and-Play-Funktion. Wird der Aufnahmeknopf gedrückt, kann man dem Roboter Bewegungen beibringen. Nach einem Klick auf den Play-Button führt er die Bewegungen aus. Verkabelung und Programmierung der Roboter sind somit nicht erforderlich.

Durch kleine Bausteine ohne Elektronik in unterschiedlichen Formen lassen sich die Roboter individuell gestalten. Ist damit die Kreativität der Kinder noch nicht zu Ende, können auch Lego-Steine zur Erweiterung hinzufügt werden.

Das sogenannte Power-Brain-Modul ist mit einem Akku und einem Arduino-kompatiblen Mikrocontroller sowie einer Bluetooth-4.0-Schnittstelle ausgestattet. Es bildet das Herzstück der Roboter. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Bewegungsmodule zur Verfügung. Unter anderem sind das ein Rotations-, ein Gelenk-, ein Motor und ein Greifmodul.

Der TinkerBot-Grundbaukasten für 159 Dollar beinhaltet das Power-Brain-Modul, einen Motor sowie ein Gelenkmodul. Zusätzlich sind passive Bausteine, zwei Lego-Adapter, ein USB-Ladegerät und eine App zu Fernsteuerung enthalten. Größere Sets verfügen über weitere Komponente wie ein Dreh- oder Sensormodul. Erfahrene Nutzer können den Arduino-kompatiblen Mikrocontroller auch zur eigenen Programmierung der Roboter verwenden. Für 159 Dollar erhalten Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne ein erstes Basis-Set. Die Auslieferung soll im zweiten Quartal 2015 erfolgen.