Adobe schließt vier gravierende Sicherheitslücken im Flash Player

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Flash Player Logo (Bild: Adobe).

Sie stecken in den Versionen für Windows, Mac OS X und Linux sowie in der Adobe Integrated Runtime (AIR). Google und Microsoft aktualisieren die in ihren Browsern enthaltenen Flash-Plug-ins. Außerdem rückt das Support-Ende für Flash Player 11.7 näher.

Adobe beseitigt mit einem Sicherheitsupdate für Flash Player vier als kritisch eingestuft Schwachstellen. Sie stecken in Flash Player 12.0.0.77 und früher für Windows und Mac OS X, Flash Player 11.2.202.346 für Linux sowie in den in Chrome und Internet Explorer 10 für Windows 8 beziehungsweise Internet Explorer 11 für Windows 8.1 enthaltenen Flash-Plug-ins. Auch die Adobe Integrated Runtime (AIR) sowie AIR SDK und Compiler in der Version 4.0.0.1628 und früher sind fehlerhaft.

Adobe behebt voer gravierende Sicherheitslücken in Flash Player 12.0.0.77

Adobes Sicherheitsmeldung zufolge werden damit ein Use-after-free-Bug, ein Pufferüberlauf, eine Cross-Site-Scripting-Lücke und ein Fehler beseitigt, mit dem sich Sicherheitsmaßnahmen des Flash Player umgehen lassen. Angreifer könnten die Schwachstellen ausnutzen, um die Kontrolle über ein System zu übernehmen.

Adobe weist zudem darauf hin, dass Flash Player 11.7 für Windows und Mac OS X nur noch bis zum 13. Mai 2014 unterstützt wird. Langzeit-Support gebe es danach nur noch für Flash Player 13. Nutzer müssen also bis dahin auf diese Version umsteigen, um weiterhin Sicherheitsupdates zu erhalten. Auf diese Tatsache hatte Adobe erstmals im März aufmerksam gemacht.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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