Zyxel bringt als Steckdose getarnten WLAN-Access-Point

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Wie eine abgedeckte Wandsteckdose sieht der Zugriffspunkt NWA5301-NJ aus. Angebracht wird er jedoch über dem Ethernet-Port der Hauselektronik. Von ihr bekommt er via Power-over-Ethernet auch seinen Strom. Ein Telefondosen-Anschluss macht Fax und Fernsprecher für das Funknetz erreichbar.

Zyxel hat mit dem Modell NWA5301-NJ einen Access Point im Design einer Wandsteckdose im Programm. Er steuert den Zugriff über 802.11n-Funknetze, erweitert die Reichweite des WLANs als Extender und bindet über zwei Ethernet-Ports weitere Geräte ein.

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Auf der Rückseite des Access Points finden sich Telefondurchleitung (grau) und PoE-Netzverbindung (gelb) (Bild: Zyxel).

Der NWA5301-NJ ermöglicht Bandbreiten von bis zu 300 MBit/s zu. Eine intergrierte “High-Gain-Antenne” soll den Zugiff mobiler Geräte verbessern. Ein RJ-48 Telefon-Pass-Through-Anschluss macht zudem auch das Telefon oder ein Faxgerät über das Netz verfügbar.

Als Einsatzzweck für sein System führt Zyxel das Beispiel Hotelzimmer an, da es durch seine Anschlüsse und das Design weitere Investitionen in zusätzliche Steckdosen und Kabel vermeidet und die feste Anbringung zudem das Diebstahlrisiko reduziert. Die LEDs mit den Statusanzeigen können in dem Fall ausgeschaltet werden, um Gäste nicht zu irritieren. Für Datensicherheit soll eine Layer-2-Isolation sorgen, die sie Gästen nur eingeschränkten Zugriff auf freigegebene Services und Peripheriegeräte wie Fax und Drucker gewährt.

Der Access Point NWA5301-NJ kann über den herstellereigenen WLAN Controller NXC2500 mit der aktuellen Firmware Version 4.1 gemanagt werden. Dieser unterstützt die Verwaltung von bis zu acht Access Points und kann durch Erwerb passender Firmware auf die Verwaltung von maximal 24 Zugriffspunkten erweitert werden. Der Zyxel NWA5301-NJ ist zum Preis von 198 Euro erhältlich.

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