Clusterbits sichert Cloud Server nun mit drei Failover-Rechenzentren

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Die Disk42 GmbH ist ihrem Ziel, nahezu hundertprozentige Uptime für die von ihr gehosteten Server zu garantieren, einen Schritt näher gekommen. Sie verbindet auf diesem Weg die Vorteile des Cloud-Hostings, wie anpassungsfähige Leistungsmerkmale, mit der Sicherheit eigenverwalteter IT-Landschaften. Die Preise beginenn bei 40 Euro im Monat.

Die Berliner Disk42 GmbH bietet mit Clusterbits nun einen Server-Hosting-Dienst mit Service-Level-Agreements an, die 99,99 Prozent Verfügbarkeit versprechen. Dazu spiegeln und unterstützen sich mehrere Rechenzentren gegenseitig. Sie befinden sich alle in Deutschland oder Frankreich.

Clusterbits

So läuft die Infrastruktur in einem Rechenzentren und wird auf drei weitere kopiert. Fällt eines aus, können die anderen übernehmen. Damit ist eine nahezu ständige Erreichbarkeit der gehosteten Dienste gegeben.

Die redundante Infrastruktur mache es zudem möglich, “hochverfügbare Cloud-Server zu einem sehr attraktiven Preis bereitzustellen”, erklärt Geschäftsführer Dominik Mauritz. Ein ausgefallener, gehosteter Server werde binnen weniger Minuten in einem weiteren Rechenzentren gestartet und arbeite dort ohne Einschränkungen mit dem aktuellem Datenstand weiter. Ein manuelles Eingreifen des Administrators ist nicht erforderlich.

Die gesamte Infrastruktur hat die Disk42 GmbH zudem vor Denial-of-Service-Angriffen geschützt. Der Anbieter sichert jede Nacht kostenfrei einen Snapshot des gehosteten Servers. Für die Virtualisierung nutzt das Unternehmen die “Kernel Virtual Machine”. Die gehosteten Server bekommen eine interne und eine externe IPv4-Adresse.

Die Preise für die Server-Pakete liegen zwischen 40 Euro im Monat (zwei CPU-Kerne, zwei GByte RAM, 100 TByte Festplattenkapazität und ein TByte Datentraffic) und 752 Euro monatlich (16 CPU-Kerne, 64 GByte RAM, 1000 GByte Festlatte und sechs TByte Datenverkehr).

Zusätzlicher Traffic wird mit zwei Cent pro GByte berechnet. Interner Traffic zwischen Custerbits-Servern wird nicht in Rechnung gestellt. Die Preise sind nur als Nettowerte genannt, denn wer seinen Firmensitz im Ausland hat, zahlt die Mehrwertsteuer nur dort.

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