Auch Viewsonic bietet nun Bildschirme mit integriertem Zero Client an

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Viewsonic SD245

Statt Thin Clients mit zusätzlichem Bildschirm aufzustellen, wird inzwischen oft der Rechner gleich in den Monitor eingebaut. Derartige Zero Clients für das protokoll PCoIP bietet Viewsonic nun in mehreren Varianten an – zweimal mit Diplay, einmal ohne.

Viewsonic erweitert sein Angebot um zwei “rechnende” Displays. Die Zero Clients SD-Z225 und SD-Z245 für die Nutzung in virtualisierten Umgebungen werden vom Server über das PCoIP-Protokoll mit Informationen versorgt. Nach Philips, Asus und anderen Monitor-Anbietern setzt somit nun auch Viewsonic auf Zero-Client-Technologie und Prozessoren von Teradici.

viewsonic sd-z225
Mit dem SD-Z225 bringt Viewsonic einen 22 Zoll großen Zero-Client. Weitere Hardware am Arbeitsplatz ist in VDI-Umgebungen damit nicht erforderlich (Bild: Viewsonic).

Die in den Bildschirmen enthaltene Tera-2321-PCoIP-CPU wurde für VMware Horizon View und DaaS-Umgebungen mit VMware Horizon entwickelt. Sie übernimmt die per PcoIP gesendeten Bilder Pixel für Pixel und setzt sie auf der 22- und 24-Zoll-Variante der Systeme um. Die virtuellen Computer in der Virtual Desktop Infrastructure benötigen keinen eigenen Prozessor, keine Festplatten und nur wenig Arbeitsspeicher – all dies übernimmt der Server.

Für die Ein- und Ausgabe an die nicht so ganz lokalen PCs bieten die Geräte digitale DVI-I sowie analoge Ausgänge und können so im Dual-Betrieb mit einem zweiten Bildschirm eingesetzt werden. Beide Geräte verfügen über RJ45-Buchsen, vier USB-Ports und einen Audio-in- sowie einen Audio-out-Anschluss. Integrierte Lautsprecher übertragen die Soundsignale der virtuellen VDI-Systeme.

Viewsonic-SC-Z55
Der Zero Client SC-Z55 kommt ohe eigenen Bildschirm (Bild: Viewsonic).

Die Bildschirme nehmen auch Rechnerdaten an, die über die Cloud gesendet werden – idealerweise aber VMware-Clients. Dazu ließ der Hersteller seine Geräte für VMware Horizon View zertifizieren.

Teil der Angebotserweiterung um Zero Clients ist bei Viewsonic auch ein Modell ohne Bildschirm: Der SC-Z55 kann in Kombination mit einem oder zwei bereits vorhandenen Monitoren genutzt werden und beliefert diese dann mit bis zu 1920 mal 1200 respektive 2560 mal 1600 Bildpunkten. Er ist ebenfalls für die Nutzung mit VMware View ausgelegt.

Der SC-Z55 nutzt zudem dieselbe Teradici-CPU wie die beiden anderen Neuvorstellungen und verfügt auch über dieselben Ausstattung mit Schnittstellen – kommt aber ohne Lautsprecher. Die Leistungsaufnahme gibt Viewsonic mit sieben Watt an.

Den SD-Z245 gibt es ab April zum UVP von 399 Euro, den SD-Z225 für 359 Euro. Für das bildschirmfreie Modell SC-Z55, das ebenfalls ab April erhältlich ist, verlangt Viewsonic 249 Euro.

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