Spinnakr erleichtert den Umgang mit Website-Analysen

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Website (Bild: Shutterstock / Digital-Storm)

Nicht jedem, der gewerblich eine Website betreibt, erlaubt das Tagesgeschäft, sich ausführlich mit den Feinheiten der Analyse zu beschäftigen. Dabei wäre das für den kommerziellen Erfolg durchaus wichtig. Das für Einsteiger kostenlose Angebot von Spinnakr nimmt viele Aufgaben ab und gibt Handlungsempfehlungen.

Tools zur Analyse von Webseiten, allen voran Google Analytics, sind eine schöne Sache: Sie bieten dem Betreiber umfassenden Einblick in das Geschehen auf seiner Site. Google Analytics zeigt ihm etwa, aufgrund welcher Suchbegriffe Nutzer auf seinem Angebot gelandet sind, woher sie auf seine Website verwiesen wurden, wie lange sie dort geblieben und wie viele Unterseiten sie besucht haben. Wer wirklich viel Zeit hat, kann sich das sogar live und in Farbe auf dem Bildschirm anschauen.

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So viel Zeit haben allerdings nur sehr wenige. Gerade kleine Unternehmen oder Start-ups vernachlässigen daher oft die Beobachtung und Auswertung dessen, was auf ihrer Website geschieht. Schließlich sind noch eine ganze Menge anderer Aufgaben zu erledigen: Und so lange das Geschäft halbwegs läuft, wird diese Aufgabe immer auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Damit unterschätzen sie aber das Potenzial, dass sich durch eine genaue Beobachtung des Verhaltens der Website-Besucher ergibt, erklärt Michael Mayernick, Mitgründer von Spinnakr. Das US-Unternehmen bietet einen cloud-basierenden Dienst an, der diese Potenziale nutzbar machen soll. Der Gedanke dahinter ist einfach: So lange auf der Website “Business as usal” herrscht, gibt es weder Gründe, diesen zu beobachten, noch einen Anlass einzugreifen. Spannend wird es aber, wenn etwas Ungewöhnliches passiert.

In so einem Fall wird der Nutzer von Spinnakr darüber informiert. Außerdem bekommt er noch Empfehlungen, was dann zu tun sein könnte. Ob er diesen Empfehlungen folgt, bleibt natürlich ihm selbst überlassen. Für die Einrichtung des Dienstes gibt das Unternehmen selbst 60 Sekunden als Zeitaufwand an. Ein paar Minuten sollte man sich aber vielleicht doch Zeit nehmen.

Einmal gestartet, lernt der Dienst das Normalverhalten der Website-Besucher kennen und weist dann auf abweichendes Verhalten hin. Als Möglichkeit zu reagieren und Besucher an die Site zu binden, wird auch eine Messaging-Anwendung angeboten, um mit ihnen in Kontakt zu treten.

Das Angebot beginnt bei 42 Dollar pro Monat. Dafür bekommen Nutzer für eine Site mit mäßigem Traffic zehn Empfehlungen. Wer mehr Besucher hat, bucht das Medium-Paket für bis zu drei Sites und 50 Empfehlungen. Für 184 Dollar pro Monat werden bis zu zehn Sites überwacht und 200 Empfehlungen versandt. Die Verträge sind monatlich kündbar. Wer mehr Sites oder sehr viel Traffic hat, muss das Angebot mit Spinnakr direkt verhandeln.



Michael Mayernick, Mitgründer von Spinnakr, erklärte ihm CeBIT-Start-up-Bereich CODE_n das Konzept und die Funktionsweise des Angebots.

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