Googles Präsentationsprogramm Slides erhält eigene Bildbearbeitung

CloudSoftwareWorkspaceZubehör
Google Logo (Grafik: Google)

Der Konzern integriert sie auch in das Zeichenprogramm Drawings. Somit lassen sich Bilder künftig direkt in den Programmen zuschneiden und mit Masken sowie Umrandungen versehen. Bislang musste für die Bildbearbeitung das Programm gewechselt werden.

Google hat sein zu Google Drive gehörendes Präsentationsmodul Slides und das Zeichenprogramm Drawings mit einfachen Funktionen für die Bildbearbeitung ausgestattet. Bislang mussten Nutzer ein weiteres Programm verwenden, um beispielsweise Bilder zuzuschneiden.

Google Slides ermöglicht nun Foto-Masken wie Herzchen mit passender Umrandung (Screenshot: Google).
Google Präsentationen ermöglicht nun Foto-Masken wie Herzchen mit passender Umrandung (Screenshot: Google).

Neben dem Zuschneiden stehen nun die Funktionen Masken und Umrandungen zur Verfügung. Nutzer können für Masken die üblichen geometrischen Formen sowie Herz, Mond und Pfeile wählen. Wendet man anschließend eine Umrandung an, umgibt diese in gewählter Stärke und Farbe die jeweilige Maske.

Eigenen Angaben zufolge hat Google bereits mit der Bereitstellung der Funktion begonnen. Innerhalb der nächsten Tage soll sie allen Anwendern zur Verfügung stehen.

Bereits zu Beginn des Monats hat Google die Textverarbeitung und Tabellenkalkulation durch Plug-ins ergänzt. Nutzer können mit diesen nun individuelle Funktionen zu der Cloud-Software hinzufügen. Dafür müssen sie die Zusatzmodule nur einbinden, allerdings können für diese auch Kosten anfallen.

Darüber hinaus hatte Google vor zwei Wochen die Preise für den Cloud-Speicherdienst Drive deutlich gesenkt. Nun kosten 100 GByte Speicher noch 1,99 Dollar pro Monat. Der Preis lag vorher bei 4,99 Dollar. Deutlich fällt die Preissenkung auch bei einem TByte aus. Statt 49,99 Dollar zahlen Nutzer ab sofort nur noch 9,99 Dollar. 10 TByte kosten 99,99 Dollar.

Drive bildet die Basis für das Büropaket Google Docs, Gmail und auch den Fotodienst von Google+. Nutzer können dort gespeicherte Dokumente von allen Endgeräten abrufen. Entweder über einen Browser oder mit nativen Apps etwa für Android und iOS. Der Besitzer kann Dateien und Ordner auch für andere Nutzer freischalten.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Tipp: Wie gut kennen Sie Google? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.