Crowdfunding für drahtloses Ladegerät QiPower hat begonnen

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QiPower

Auf Indiegogo sammelt ein Stuttgarter Start-up Gelder für sein Drahtlosladegerät QiPower. Es ist kompatibel zu zahlreichen Sende- und Empfangsstationen nach dem Qi-Standard. Der Transmitter kann in Möbelstücke integriert werden. Als Empfänger fungieren entweder die Mobiltelefone oder Hüllen aus eigener oder fremder Herstellung.

Die Brüder Dennis und Markus Demel sowie Martin Hahner haben einen Drahtlos-Stromsender und –Empfänger nach dem Qi-Standard, entwickelt der keine sichtbare Ladefläche benötigt. Nun suchen sie über Indiegogo Geldgeber, um die Produktion zu finanzieren. Dazu haben sich bdie Stuttgarter bis 23. April als Ziel den Betrag von 170.000 Dollar gesteckt.

QiPower-Funktionsweise
Der drahtlose Strom- Transmitter steckt im Schreibtisch. Hat das Smartphone keinen eigenen Empfänger, wird nur ein QiPower-RX-Dongle ans Mobiltelefon angesteckt.

Beispiele für offen sichtbare Systeme waren bereits die Qi-Pads von Scientific Origin oder die Ladematten von Avenir. Der QiPower-Charger dagegen kann einfach in den Schreibtisch integriert werden, das zu ladende Smartphone wird dort nur über den Transmitter auf den Tisch gelegt.

Im Gegensatz zu anderen unabhängige Wireless-Charging-Lösungen hat das Gerät der Jungunternehmer eine offizielle Bestätigung von Apple, dass ihr Produkt den Anforderungen von dessen MiFi-Programm entspricht. Gleichzeitig fungiert es als Receiver für alle Smartphones mit Micro-USB und lädt zahlreiche Android-, Windows-Phone- und Blackberry-Telefone mit integriertem Empfänger auf. Eine Liste aller Geräte mit diesem Feature veröffentlichen die Macher in ihrer FAQ-Liste.

Alle anderen Smartphones mit Micro-USB-Anschluss, Apples 30-Pin-Dock-Connector oder Apple-Lightning-Interface können mit dem “Power RX Receiver” kabelfrei Strom tanken. Mit Tablets funktioniert das noch nicht: sie brauchen oft eine größere Ladeleistung als die fünf Watt, die die Hardware des Start-ups liefern kann. Für die Zukunft seien jedoch leistungsfähigere Versionen des Empfängers geplant.

Wer investieren möchte, kann dies auf Indiegogo tun. Wer teilnimmt, erhält die fertigen Geräte noch zum vergünstigten Preis: der Transmitter kostet dann rund 54 Euro inklusive Versand und Steuern, der Receiver, falls noch erforderlich, ist ab 45 Euro zu haben. Anvisierter Liefertermin bei erfolgreichem Abschluss der Fiannzierungskampagne ist August 2014.

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