HP präsentiert All-in-One-Tintenstrahldrucker für KMU

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Der Hersteller macht damit erste Schritte, seine Tintendruckgeräte stärker in Firmen zu platzieren. Die Officejet-Pro-Modelle 8610 und 8620 ermöglichen das Drucken von mobilen Geräten mittels HP ePrint, AirPrint oder Wireless Direct. Der Officejet Pro 8620 unterstützt zudem die NFC-Touch-to-Print-Technologie.

Hewlett-Packard erweitert seine Officejet-Pro-Serie um die Modelle 8610 e-All-in-One und 8620 e-All-in-One. Die 4-in-1-Modelle besitzen neben ihrer Druck,- Scan-, Kopier- und Faxfunktionalität auch eine ePrint-Funktion, die das Drucken aus der Ferne über das Web ermöglicht. Die Tintenstrahldrucker eignen sich dem Hersteller zufolge besonders für kleine und mittelgroße Unternehmen.

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Der OfficeJet Pro 8610 e-All-in-One unterstützt zwecks mobilen Druckens HP ePrint, Apple AirPrint sowie Wireless Direct (Bild: HP).

Beide Geräte sind ab Mitte April im Handel erhältlich. Der Officejet Pro 8610 e-All-in-One wird dann ab einer UVP von 179 Euro zu haben sein, die Preise für den 8620 e-All-in-One beginnen bei 279 Euro. Im Vergleich zu Farblaserdruckern sollen die Druckkosten nur halb so hoch sein.

Die Tintenstrahler sind aufgrund der integrierten Fast-Ethernet-Schnittstelle netzwerkfähig und bringen auch Mobile-Print-Features mit, welche das direkte Drucken von Smartphones oder Tablets aus erlauben. Während der Officejet Pro 8610 mobile Endgeräte via Wireless Direct (802.11b/g/n), HP ePrint oder Apple AirPrint drahtlos anbinden kann, unterstützt der Officejet Pro 8620 auch die Technologie NFC-Touch-to-Print. Hierbei übermittelt der Mitarbeiter seinen Druckauftrag an das Gerät, indem er zum Beispiel sein NFC-fähiges Smartphone direkt an den 4,3
Zoll großen Touchscreen des Druckers hält. Dessen NFC-Empfänger erkennt das, verbindet sich mit dem Mobilgerät und führt den Print-Job aus.

Über die Print-Management-Lösung HP Web Jetadmin lassen sich beide Officejet-Modelle in die IT-Infrastruktur des Unternehmens einbinden und von dort aus verwalten. Der ebenfalls in die Geräte integrierte Webserver übernimmt zudem das Management der Druckerfunktionen und verschafft dem Nutzer einen Überblick über Netzwerk- und Druckerstatus.

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Der Officejet Pro 8620 e-All-in-One bringt darüber hinaus Unterstützung für die NFC-Touch-to-Print-Technologie mit (Bild: HP).

An digitaler Workflow-Funktionalität bringen beide All-in-One-Geräte unter anderem Scan-to-E-Mail mit. Darüber hinaus können eingescannte Dokumente etwa auch in der Cloud oder in freigegebenen Netzwerkordnern abgelegt werden.

Die Modelle unterscheiden sich hingegen hinsichtlich ihrer Druckleistung. Während der Officejet Pro 8610 maximal 19 Schwarzweiß- und 14,5 Farbseiten pro Minute liefert, schafft der Officejet Pro 8620 bis zu 21 Schwarzweiß- sowie 16,5 Farbausdrucke in der Minute. Beiden Geräten gemeinsam ist dagegen die Unterstützung für automatischen Duplexdruck.

Auch brauchen beide laut HP maximal 12 Sekunden, bis sie die erste Seite ausgegeben haben. Für Farbausdrucke dauert der Vorgang eine Sekunde länger. Insgesamt 250 Dokumente können gedruckt werden, bis der Papiervorrat erneut aufgefüllt werden muss.

Das von HP empfohlene Druckvolumen beträgt pro Monat zwischen 250 und 1500 Seiten. Den monatlichen Spitzensatz an Ausdrucken beziffert der Druckerhersteller mit 30.000 Seiten. Die zugehörigen Schwarzweiß-Tintenkartuschen reichen laut HP für bis zu 1000 Seiten, während die Farbtanks (Cyan, Magenta und Gelb) bis zu 700 Ausdrucke leisten.

Die maximale Druckauflösung beträgt bei beiden Officejet-Pro-Geräten 1200 mal 1200 dpi. Nutzt man Fotopapier ist sogar eine Auflösung von 4800 mal 1200 dpi möglich. Unterschiede gibt es bei den Modellen bezüglich der automatischen Dokumentenzuführung: Der Officejet Pro 8610 zieht bis zu 35 Seiten ein, der 8620 schafft 15 Seiten mehr.

Die maximale Leistungsaufnahme der Officejet-Pro-Variante liegt laut Hersteller bei 29 Watt (Bereitschaftsmodus: 6,4 Watt; Ruhemodus: 2,1 Watt), der Officejet Pro 8620 nimmt hingegen bis zu 35 Watt auf (Bereitschaftsmodus: 6,8 Watt; Ruhemodus: 2,2 Watt).

Auf die Geräte gewährt HP ein Jahr Garantie. Diese lässt sich kostenfrei auf drei Jahre verlängern, wenn sich Nutzer binnen 60 Tagen nach dem Kauf auf der HP-Homepage registrieren. Damit macht HP auch in diesem Punkt einen Schritt in die richtige Richtung, könnte aber noch etwas weiter gehen: Andere hersteller von Business-Ink-Geräten bieten von Haus aus und ohne Zusatzbedingungen drei Jahre Garantie.

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