Autodesk liefert Gruppenchat-App für iOS und Android

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Mit Autodesk Instant bringt der CAD-Softwarehersteller eine App, mit der sich auch Fotos, Videos sowie der aktuelle Standort übermitteln lassen. Sie dient der Projektarbeit und ist zugleich eine “Alternative zur SMS”. Gesprächspartner können aus der App heraus auch angerufen werden.

Das für seine CAD-Anwendungen bekannte US-Unternehmen Autodesk hat nun eine Chat-App für Mobilgeräte präsentiert. Sie ist primär für den geschäftlichen Einsatz konzipiert und ermöglicht vor allem die Zusammenarbeit an Projekten. Wie das Unternehmen hervorhebt, lässt sich die Software aber auch für Absprachen nach Feierabend nutzen.

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Neben Nachrichten lassen sich mit Autodesk Instant für iOS und Android auch Grafiken und Fotos sowie Videos und Standorte übermitteln. Eine Konversation kann mit jedem Kontakt im Adressbuch begonnen werden. Dies funktioniert selbst dann, wenn ein Gesprächspartner die App gar nicht installiert hat. Unterhaltungen sind ferner auch mit jenen möglich, die ihre E-Mail-Adresse per Autodesk Instant verifiziert haben.

Die App enthält zudem eine Funktion, die es dem Nutzer ermöglicht, Diskussionsteilnehmer direkt aus dem Programm heraus anzurufen. Darüber hinaus ist ein Feature namens “Company Townhall” integriert, mit dem ein Anwender eine Nachricht an jeden Mitarbeiter seines Unternehmens senden kann.

Autodesk Instant ist gratis und wendet sich dem CAD-Softwareanbieter zufolge an alle geschäftlichen Nutzer, wobei die Priorität auf den Bestandskunden liegt. Für diese sei die App, die iOS 7 voraussetzt, nicht zuletzt “eine billigere Alternative zur SMS”, wie es bei ihrer Vorstellung hieß. Folglich ist sie auch ein Konkurrent zu Instant Messengern wie WhatsApp, BBM oder iMessage.

Autodesk hat schon eine ganze Reihe an Mobil-Apps im Portfolio, darunter sind vor allem mobile Gegenstücke zu den Workstation-Programmen. Mit Pixlr offeriert es aber auch eine an Heimanwender gerichtete, einfache Bildbearbeitungssoftware.

Das Softwarehaus aus Kalifornien existiert bereits seit 1982. Neben Mobilgeräten liegt dessen strategischer Fokus aktuell auf dem Cloud-Computing. Zudem laufen immer mehr seiner Lösungen im Webbrowser. Im November hatte es gemeinsam mit Amazon Web Services eine umfassende Cloudlösung umgesetzt, die Autodesk Inventor, Revit, Maya und 3ds Max einschließt. Sie nennt sich Autodesk Remote und läuft nach Bedarf auf EC2-GPU-Instanzen von AWS.

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[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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