Android für Wearables bald verfügbar

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Googles Ziel ist es, Android künftig auch auf Wearables und anderen Geräten zu verbreiten. Laut Android-Chef Sundar Pichai ist zudem die Integration des Mobilbetriebssystems in Fahrzeuge vorgesehen.

Noch im März will Google ein Software Development Kit für Wearables veröffentlichen. Drittanbieter haben damit die Möglichkeit, Android-Apps für Wearables – etwa Smartwatches – zu entwickeln. Dies hat Sundar Pichai, Senior Vice President bei Google für Android, Apps und Chrome, im Rahmen einer Podiumsdiskussion bei der Konferenz South by Southwest Interactive angekündigt.

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Sundar Pichai, Senior Vice President für Android, Apps und Chrome bei Google, hat auf der South-by-Southwest-Konferenz ein Entwicklerkit für Android-Wearables angekündigt (Bild: CNET).

Laut Pichai ist es Googles erklärtes Ziel, Android künftig nicht nur auf Smartphones und Tablets zu verbreiten, sondern das Betriebssystem auch auf andere Geräte zu bringen. So wolle der Internetkonzern mit Android im nächsten Jahr etwa auch in Fahrzeugen präsent sein.

Darüber hinaus verwies er auf die wachsende Bedeutung von Sensoren, die sich in Geräten wie Fitnessarmbändern finden. Außerdem beabsichtige Google, Programmierschnittstellen für solche Sensoren zu entwickeln. Daher bezeichnete Pichai das Software Development Kit für Wearables nur als “den ersten Schritt in diese Richtung”.

Hinsichtlich der Implementierung von Android durch die Fahrzeughersteller sagte er weiter, dass viele auf Apple iOS setzten. Dies verglich Pichai wiederum mit Hotels, welche in ihren Zimmern Audio-Systeme hätten, die ausschließlich mit iOS-Geräten kompatibel seien. Dadurch würden sie mindestens die Hälfte ihrer Kunden verlieren.

Auf die Frage, ob Google beabsichtige, sein Mobilbetriebssystem auch auf Geräte von Nest zu bringen, antworte Pichai lediglich indirekt. So sagte er, sein Unternehmen arbeite an Protokollen, die es unterschiedlichen Geräten ermöglichen sollen, miteinander zu kommunizieren. Dabei deutete er grob an, dass dies möglicherweise auch Nest-Produkte betreffe. “Wir denken intensiv über eine Ebene nach, die alle diese Geräte verbindet. Das ist etwas, an dem wir hart arbeiten werden.”

Einer CNET-Quelle zufolge wird Google noch in diesem Monat eine auf Smartwatches ausgerichtete Android-Version präsentieren. Zudem arbeitet der Konzern gemeinsam mit dem koreanischen Elektronikkonzern LG an einer Smartwatch, die es angeblich im Juni auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorstellen wird.

Das neue Betriebssystem soll auf dem Sprach- und Informationsassistenten Google Now und den Suchfunktionen aufsetzen, die sich auch hinter den Kernfunktionen der Datenbrille Google Glass verbergen. Obgleich Smartwatches bislang nicht sehr populär sind, schätzt Juniper Research, dass der Markt für die intelligenten Armbanduhren bis 2018 ein Volumen von 19 Milliarden Dollar erreicht haben wird.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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