Pocketbook bringt wasserresistenten E-Book-Reader Aqua

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Er soll auf der Pariser Buchmesse “Le Salon du Livre” vom 21. bis 24. März erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden. Das Gehäuse beherbergt ein 6 Zoll großes E-Ink-Display, einen 1-GHz-Prozessor mit 256 MByte Arbeitsspeicher und 4 GByte internen Speicher.

Pocketook hat mit dem Modell Aqua einen nach der Schutzklasse IP57 staubresistent und wasserdicht (bei kurzem Untertauchen des Geräts bis zu einem Meter) zertifizierten E-Book-Reader angekündigt. Damit halten Eigenschaften, die insbesondere Sony bisher bei Smartphones und Tablets in den Vordergrund gestellt hat, nun auch bei E-Book-Readern Einzug.

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Pocketbook bringt den wasserresistenten E-Book-Reader Aqua Ende März für 109 Euro in den Handel (Bild: Pocketbook).

Damit trägt Pocketbook wohl der Tatsache Rechnung, dass Nutzer E-Book-Reader weniger zuhause auf dem Sofa, sondern in erster Linie als mobilen Begleiter auf Reisen, bei Ausflügen oder im ÖPNV auf dem Weg zur Arbeit nutzen.

Das Pocketbook Aqua ist mit einem 6 Zoll großen E-Ink-Display ausgerüstet und wiegt 170 Gramm. Die Film-Touch-Technologie sorgt durch den Einsatz einer 0,2 Millimeter dicken Kunststoffschicht für ein angenehmeres, papierähnlicheres Lesegefühl. Das Display löst 800 mal 600 Pixel auf und ist laut Hersteller selbst bei hellem Sonnenschein vollständig blendfrei.

Im Inneren des Pocketbook Aqua, ist ein 1-GHz-Prozessor verbaut, dem 256 MByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der interne Speicher fasst 4 GByte. Zur Datenübertragung steht auch ein WLAN-Modul bereit. Darüber lässt sich auch im Web surfen und mit dem vorinstallierten ReadRate-Dienst auch in sozialen Netzwerken kommunizieren.

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Spritzwasser kann dem E-Book-Reader Aqua nichts anhaben, wie Hersteller Pocketbook mit diesem Bild illustriert – ins Wasser fallen sollte er aber lieber doch nicht (Bild: Pocketbook).

Ebenfalls vorinstalliert ist Dropbox. Der Dienst soll helfen, die Inhalte des Readers schnell zu synchronisieren. Mit der “Send-to-PocketBook”-Funktion können Dokumente als E-Mail-Anhang oder Downloadlink an das PocketBook, mit eigener E-Mailadresse, gesendet werden. So können Besitzer E-Books von zahlreichen Anbietern kaufen.

Unterstützt werden die Formate PDF und EPUB jeweils auch mit DRM, DJVU, FB2, FB2.ZIP, DOC, DOCX, RTF, PRC, TCR, TXT, CHM, HTM, HTML. Bilder lassen sich in den Formaten BMP, JPEG, PNG und TIFF anzeigen. Neben einem Browser, Rechner und Kalender mit Uhr sind auch Wörterbücher (zur Übersetzung ins Englische) sowie einige Spiele, darunter Schach, Scribble und Sudoku sowie ein Fotoalbum-Funktion vorinstalliert.

Der Lithium-Ionen-Akku bietet eine Kapazität von 1300 mAh. Damit lassen sich laut Hersteller bis zu 8000 Seiten lesen – sofern auf Frontbeleuchtung und WLAN verzichtet wird. Der Pocketbook Aqua wird ab Ende März über den Fachhandel sowie über die Herstellerwebsite zur unverbindlichen Preisempfehlung von 109 Euro erhältlich sein.

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