Bitdefender stellt Cloud-basierende Malware-Lösung für KMU vor

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Bitdefender (Bild: Bitdefender)

Small Office Security richtet sich an Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern. Die Lösung stellt über die Bitdefender-Cloud eine zentrale Management-Konsole bereit, über die etwa automatisch Sicherheits-Updates eingespielt werden können. Nutzer zahlen für diesen Schutz eine jährliche Abo-Gebühr, können die Software aber zunächst für 30 Tage testen.

Bitdefender hat mit Small Office Security eine cloud-basierende Anti-Malware-Lösung für KMUs herausgebracht. Sie richtet sich laut dem Sicherheitsanbieter an Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, welche selbst keine oder nur wenig IT-Infrastruktur betreiben. Catalin Cosoi, Chief Security Strategist bei Bitdefender, erklärt die Vorteile für die Business-Kunden wie folgt: „Mit der Lösung bieten wir insbesondere kleinen Unternehmen eine Lösung, die einen effektiven Schutz ihrer Infrastruktur sicherstellt sowie schnell und einfach implementiert werden kann.“

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Die Software, die für Windows- und Mac-Systeme eingesetzt werden kann, soll Datendiebstahl- und Verlust vorbeugen, indem sie aktiv vor Viren, Trojanern, Spyware, Würmern, Rootkits oder Phishing-Versuchen schützt. Anwender zahlen für den Dienst eine Abo-Gebühr. Beispielsweise kostet eine einjährige Lizenz für fünf Nutzer 200 Euro. Außerdem steht eine 30-tägige Testversion auf der Bitdefender-Homepage zum Download bereit.

Small Office Security wird in der Bitdefender-Cloud gehostet und offeriert eine zentrale Scan- und Management-Konsole, die keinerlei Neukonfiguration der Unternehmens-IT-Infrastruktur voraussetzt. Administratoren verfügen somit über eine Nutzer- und Anwendungssteuerung, die etwa die Zugriffsrechte für Mitarbeiter auf potenziell unsichere Webseiten und Applikationen begrenzen oder komplett blockieren kann.

Ein weiterer Vorteil der Cloud-basierenden Verwaltung ist, dass IT-Verantwortliche das automatische Einspielen von Security-Updates direkt über die Wolke veranlassen können. Somit müssen Nutzer nicht mehr selbst Sorge dafür tragen, dass ihre Malware-Lösung immer auf dem neuesten Stand ist. Entsprechende Sicherheitsrichtlinien (Policies) sind bereits in der Konsole voreingestellt, können durch erfahrene Administratoren allerdings auch detailliert modifiziert werden.

Die Lösung kann darüber hinaus als lokale Version auf allen PCs im Firmennetzwerk eingespielt werden. Über ein Web-basierendes Interface – das Control Center – lässt sich die Software zum Beispiel aus der Ferne auf netzwerkinternen Servern oder Workstations installieren und einrichten. Laut Bitdefender ist dies auch für technisch weniger versierte Nutzer einfach zu bewältigen. So können Computer im Netzwerk per Windows Network Discovery beispielsweise automatisch ermittelt werden.

Das Programm kommt mit einer Zwei-Wege-Firewall für den ein- und ausgehenden Datenverkehr. Ausgestattet ist sie dabei mit einem Intrusion Detection System. Um Malware-Attacken vorzubeugen, greift Small Office Security außerdem auf Heuristiken sowie auf Web- und Linkfilter wie den sogenannten Suchberater zurück. Dieser weist während einer Google-Recherche bereits in den Suchergebnissen auf Malware-kompromittierte Websites und Phishing-Angriffe hin. USB-Scans sollen zudem Einfallstore für Schadsoftware an den entsprechenden Ports ausfindig machen und verschließen.

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