Prager Start-up bringt handlichen 3D-Stift 3Dismo

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3dsimo

Die Idee von David Paškevič hat auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo ihr Funding-Ziel bereits um ein Vielfaches übertroffen. Daher können sich Interessierte nun ein Exemplar zum Vorzugspreis von 99 Dollar sichern. Die Aktion läuft noch bis 1. März um kurz vor Mitternacht.

Der Prager Tüftler David Paškevič hat mit seinem 3D-Stift 3Dsimo unerwarteten Erfolg gehabt: Das mit 500 Dollar ausgesprochen bescheiden formulierte Funding-Ziel für die erste Charge wurde bereits um ein Vielfaches übertroffen, womit die Herstellung gesichert ist. Bislang kamen bei der Aktion auf Indiegogo über 11.500 Dollar zusammen.

3Dismo (Bild: 3Dismo).

Wer Interesse hat, kann sich einen der 3D-Stfite noch bis 1. März um kurz vor Mitternacht für 99 Dollar sichern. Ausgeliefert werden sollen sie im April, wer nicht so lange warten will, kann für 129 Dollar das Komplettpaket mit zusätzlichem Verbrauchsmaterial erwerben, das schon im März verfügbar werden soll.

Die Besonderheit des 3Dsimo ist es, dass die Druckeinstellungen auf einem in den Stift integrierten Display vorgenommen werden. Das macht den Stift zwar etwas klobig, sorgt aber dafür, dass keine Zusatzgeräte benötigt werden.

Über das Display können Nutzer die Temperatur und die Geschwindigkeit des Materialflusses einstellen. Der Stift verarbeitet laut Anbieter alle gängigen 3D-Druck-Materialien, darunter ABS, PLA, HIPS, PET, PC, Flexi, Thermochrom, Laywoo-D3, Bendlay, Sandstone, SmartABS und das wasserlösliche PVA. Durch die Temperaturwahl ist es möglich, entweder größere Flächen auszufüllen oder auch freistehende Objekte herzustellen. Paškevič empfiehlt seinen 3D-Stift aber Besitzern von 3D-Druckern, die damit kleinere Fehler in Druckjobs unkompliziert ausbessern könnten.

Ein mit dem 3Dismo hergestelltes Objekt (Bild: 3Dismo).
Ein mit dem 3Dismo hergestelltes Objekt (Bild: 3Dismo).

Der 3D-Stift arbeitet mit der FDM-Technologie, presst die Materialien also bis zum Stiftende durch, und erhitzt sie dann erst an der Spitze. Er wiegt 196 Gramm und ist mit einem Griff ausgestattet, damit der Nutzer die Spitze komfortabler dirigieren kann.

Zu dem für 99 Euro erwerbbaren Starter-Paket gehört auch etwas Druckmaterial in unterschiedlichen Farben. Der 3Dsimo verwendet Material mit einer Stärke von 1,75 Millimetern, wie es auch bei vielen der heute gängigen 3D-Drucker zum Einsatz kommt und ist daher nicht auf spezielles Verbrauchsmaterial angewiesen.


In einem Video bei Youtube erklären die Tüftler aus Prag ihr Konzept anschaulich.

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