Liquid E3: Acer bringt Mittelklasse-Smartphone mit Multifunktionsknopf

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Das Dual-SIM-Telefon ist mit einem 4,7 Zoll Display ausgestattet. Eine Besonderheit ist der LED-Blitz für die 2-Megapixel-Kamera in der Vorderseite – ein Tribut an die zunehmende Popularität von “Selfies”. Außerdem sind eine 13-Megapixel-Kamera in der Rückseite, eine 1,3-GHz-CPU und 2 GByte Arbeitsspeicher verbaut.

Acer hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona sein Angebot an Mittelklasse-Smartphones um das Liquid E3 ergänzt. Das Dual-SIM-Gerät wird in Deutschland im April für 249 Euro in den Handel kommen. Es ist für den Preis mit 4,7-Zoll-Display, Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz Takt, zwei Gigabyte RAM und 16 GByte internem Speicher ordentlich ausgestattet.

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Acer will das Liquid E3 im April für 249 Euro in Deutschland auf den Markt bringen (Bild: Acer).

Außerdem bietet das Liquid E3 in der Vorderseite eine 2-Megapixel-Kamera, die von einem LED-Blitz unterstützt wird. Acer trägt damit als erster Hersteller der zunehmenden Popularität von “Selfies” Rechnung: Die Selbstporträts lassen sich so in besserer Qualität aufnehmen. Für “normale” Aufnahmen ist in der Rückseite eine 13-Megapixel-Kamera integriert. Sie wird ebenfalls von einem Blitz unterstützt und soll mit Acer Bright Magic durch eine Reihe gleichzeitiger Aufnahmen auch bei schlechten Lichtverhältnissen scharfe und helle Fotos aufnehmen können.

Das IPS-Display löst 720 mal 1280 Pixel auf und kommt so auf eine Pixeldichte von 312 ppi. Das Liquid E3 verfügt über 16 GByte internen Speicher, der per Micro-SD-Karte erweitert werden kann.

Eine weitere Besonderheit des 135 Gramm schweren Telefons ist der Rapid Button genannte Multifunktionsknopf in der Rückseite. Mit ihm lässt sich einerseits schnell eine vom Nutzer festgelegte App starten. Drückt man etwas länger darauf, wird die Kamera in den Aufnahmezustand versetzt und ist so schnell für Schnappschüsse bereit. Geht ein Anruf ein, dient der Rapid Button zum Annehmen und nach Ende des Gesprächs auch wieder zum Auflegen.

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Mit dem LED-Blitz für die 2-Megapixel-Kamera in der Vorderseite zollt Acer der wachsenden Popularität von “Selfies” Rechnung (Bild: Acer).

Zudem lässt sich das Smartphone mittels sogenannten “Quick-Modes” personalisieren, etwa um die Nutzung durch Kinder einzuschränken. Menüs enthalten dann beispielsweise nur die wichtigsten Kontakte und die Kamera. Außerdem kann so der Internetzugang eingeschränkt oder komplett gesperrt werden. Die Quick-Modes werden über ein Passwort gesichert.

Das Telefon wird zum Verkaufsstart zunächst mit Android 4.2.2 ausgeliefert, ein Update auf Android 4.4. ist aber bereits angekündigt. Zur weiteren Ausstattung gehören wie bei dieser Geräteklasse üblich Micro-SD-Slot zur Speichererweiterung, Micro-USB-Port, Umgebungslicht- und Näherungssensor sowie GPS. Zu den Kommunikationsoptionen hat Acer sich weitgehend ausgeschwiegen und auch die Kurztests auf dem Mobile World Congress brachten wenig Licht ins Dunkel, da es sich bei dem dort gezeigten Modell um einen Prototyp handelt. Sicher ist aber, dass UMTS samt HSPA
 an Bord ist, WLAN und Bluetooth werden sicherlich ebenfalls nicht fehlen.

Vom Wettbewerb abheben will sich Acer auch mit den Anpassungen des Android Betriebssystem. Dazu gehört etwa der Keypad-Modus, bei dem die Zifferntasten dauerhaft eingeblendet sind und mit dem daher Personen angesprochen werden sollen, die das Smartphone hauptsächlich zum Telefonieren nutzen wollen.

Eine Task-Funktion lässt es außerdem zu, dass Applikationen geöffnet werden können und der Nutzer trotzdem im Menü arbeiten kann. Acer nennt dies “Floating-Apps”. Im Videointerview mit den Kollegen der ITespresso-Schwestersite Gizmodo.de erklärt Carsten Müller von Acer auf dem Mobile World Congress in Barcelona dieses Konzept und die weiteren Besonderheiten des Liquid E3.


MWC 2014: Carsten Müller von Acer stellt das Liquid E3 vor.

[mit Material von Lenz Nölkel, Gizmodo.de]

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